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Doktorand für beste Diplomarbeit 2007 ausgezeichnet



Der Diplom-Informatiker Tobias Heer wird den Preis der Fachgruppe "Kommunikation und Verteilte Systeme" (KUVS) für die beste Diplomarbeit des Jahres 2007 erhalten. Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen im Bereich Kommunikation und Verteilte Systeme wird bei der Konferenz "Kommunikation in Verteilten Systemen 2009" im März in Kassel überreicht. Die Fachgruppe KUVS hat über 1000 Mitglieder aus Lehre, Forschung, Industrie und Anwendung. Sie wird gemeinsam von der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und der Informationstechnischen Gesellschaft des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) getragen.

Die Arbeit von Tobias Heer wurde von Prof. Dr.-Ing. Klaus Wehrle, der das Lehr- und Forschungsgebiet Verteilte Systeme (Informatik 4) der RWTH Aachen leitet, in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen betreut. Einen wesentlichen Teil seiner Arbeit hat der Diplom-Informatiker Heer am Helsinki Institute for Information Technology durchgeführt, mit dem das Lehr- und Forschungsgebiet Verteilte Systeme seit einigen Jahren eine sehr enge und erfolgreiche Kooperation pflegt. Sein Aufenthalt dort wurde durch ein Stipendium des DAAD unterstützt. Die Diplomarbeit mit dem Titel "LHIP: Lightweight Authentication for the Host Identity Protocol (HIP)" befasst sich mit leichtgewichtigen Authentifizierungsmethoden für mobile Geräte, deren Rechenleistung für herkömmliche Authentifizierungsmethoden meist zu gering ist und somit sehr lange Verzögerungen in der Kommunikation nach sich ziehen würde.  Durch den Einsatz von schnellen Sicherheitsmechanismen lassen sich so auch kleine und günstige Geräte mobil mit dem Internet verbinden.

Der Preisträger ist zurzeit Stipendiat im von der Deutschen Forschungsgesellschaft geförderten Graduiertenkolleg "Software für mobile Kommunikationssysteme" an der RWTH und Doktorand in der Forschungsgruppe „Verteilte Systeme“ von Prof. Dr.-Ing. Klaus Wehrle. Der Preis unterstreicht die Bedeutung der Forschung an Themen der mobilen und allgegenwärtigen Kommunikation, die auch im Fokus des Exzellenzsclusters „Ultra Highspeed Mobile Information and Communication“ (UMIC) an der RWTH Aachen stehen.

i. A. Corinna Bertz


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