Die Arbeit von Tobias Heer wurde von Prof. Dr.-Ing. Klaus Wehrle, der das Lehr- und Forschungsgebiet Verteilte Systeme (Informatik 4) der RWTH Aachen leitet, in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen betreut. Einen wesentlichen Teil seiner Arbeit hat der Diplom-Informatiker Heer am Helsinki Institute for Information Technology durchgeführt, mit dem das Lehr- und Forschungsgebiet Verteilte Systeme seit einigen Jahren eine sehr enge und erfolgreiche Kooperation pflegt. Sein Aufenthalt dort wurde durch ein Stipendium des DAAD unterstützt. Die Diplomarbeit mit dem Titel "LHIP: Lightweight Authentication for the Host Identity Protocol (HIP)" befasst sich mit leichtgewichtigen Authentifizierungsmethoden für mobile Geräte, deren Rechenleistung für herkömmliche Authentifizierungsmethoden meist zu gering ist und somit sehr lange Verzögerungen in der Kommunikation nach sich ziehen würde. Durch den Einsatz von schnellen Sicherheitsmechanismen lassen sich so auch kleine und günstige Geräte mobil mit dem Internet verbinden.
Der Preisträger ist zurzeit Stipendiat im von der Deutschen Forschungsgesellschaft geförderten Graduiertenkolleg "Software für mobile Kommunikationssysteme" an der RWTH und Doktorand in der Forschungsgruppe „Verteilte Systeme“ von Prof. Dr.-Ing. Klaus Wehrle. Der Preis unterstreicht die Bedeutung der Forschung an Themen der mobilen und allgegenwärtigen Kommunikation, die auch im Fokus des Exzellenzsclusters „Ultra Highspeed Mobile Information and Communication“ (UMIC) an der RWTH Aachen stehen.
i. A. Corinna Bertz