Seit ihrer Gründung vor über 25 Jahren tragen die AIEO und ihre Mitglieder zur Erforschung der Literatur und Sprache sowie zur Vertiefung des Interesses an der alten und neuen Kultur Okzitaniens entscheidend bei. Unter dem Motto „Okzitanien zu Gast in der Euregio. Lüttich 1981 - Aachen 2008: Bilanz und Perspektiven“ wird in den Räumlichkeiten der RWTH Aachen von den über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 15 Nationen nun eine Woche lang Bilanz gezogen. Auf der Basis des bereits Geleisteten sollen in Diskussionsrunden und Vorträgen zudem Perspektiven für die zukünftige Forschung erarbeitet werden.
Der 9. Kongress der AIEO wird am 25. August von Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst M. Schmachtenberg offiziell eröffnet. Der Präsident des Deutschen Mediävistenverbandes, Univ.-prof. Dr. Gerhard Krieger (Trier), wird eigens zur Eröffnung nach Aachen kommen. Mit der Durchführung des Kongresses beauftragte der Präsident der AIEO, Prof. Dr. Walter Meliga (Turin), Prof. Dr. Angelica Rieger vom Institut für interkulturelle Studien der RWTH Aachen. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie neben den Veranstaltungen zur modernen und zur mittelalterlichen Sprache, Literatur und Kultur Okzitaniens für die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer ein umfangreiches Kulturprogramm in Aachen und der Euregio geplant.
Die AIEO ist ein wissenschaftlicher Fachverband zur Förderung der interdisziplinären Forschung auf dem Gebiet der Okzitanistik in allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Der Verband wurde 1981 in Lüttich gegründet und vereint mit seinen weltweit etwa 450 Mitgliedern sowohl Wissenschaftler der genannten Disziplinen als auch Forscher und Aktive aus dem nicht-akademischem Umfeld.
Weitere Informationen gibt es direkt bei angelica.rieger@romanistik.rwth-aachen.de und unter: www.oc2008.aieo.org.
i. A. Corinna Bertz