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Humboldt-Professur geht an die RWTH



Der Membranforscher Matthias Wessling wurde für eine Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt

Als neuer Humboldt-Professor wird Matthias Wessling die Aachener Verfahrenstechnik (AVT) verstärken. Der 46-jährige Ingenieurwissenschaftler wird hier aktuelle Forschungsthemen der Membrantechnik einbringen. Dabei liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit bei der Entwicklung von Membranen zur Unterstützung nachhaltiger Prozesse, wie sie beispielsweise bei der CO2-Abscheidung oder Wasseraufbereitung zum Einsatz kommen. Als Verfahrenstechniker nutzt Matthias Wessling neue Materialien mit spezifischen Eigenschaften für seine grundlagenorientierte Forschung. Dabei hat er gleichzeitig Anwendungen aus der Chemie- und Energiewirtschaft im Blick sowie medizintechnische Lösungen. Mattias Wessling lehrt und forscht zurzeit als Professor an der niederländischen Universität Twente und wird jetzt mit der RWTH die Berufungsverhandlungen aufnehmen.

Für die Aachener Hochschule stellt die Auszeichnung von Prof. Wessling und die Ansiedlung der Humboldt-Professur eine besondere Auszeichnung dar. Der mit fünf Millionen Euro dotierte Forschungspreis sichert die Finanzierung der Arbeit dieses herausragenden Wissenschaftlers für die nächsten fünf Jahre. Die von einem hohen Maß an Interdisziplinarität geprägte Arbeit von Prof. Wessling, der als Grenzgänger zwischen den Natur- und Ingenieurwissenschaften bezeichnet werden kann, unterstützt in idealer Weise die Ziele des RWTH-Zukunftskonzepts 2020, das im Rahmen der Exzellenzinitiative entwickelt wurde.  

i.A. Sabine Busse


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