Juniorprofessor Dr. Simon B. Eickhoff ist mit dem Forschungsförderpreis „Imaging in der Psychiatrie und Psychotherapie“ ausgezeichnet worden. Stifter des mit 25 000 Euro dotierten Forschungsförderpreises ist unter anderem die Stiftung für Seelische Gesundheit. Eickhoff beschäftigt sich mit Netzwerken des gesunden und kranken Gehirns. Er geht davon aus, dass sich Beeinträchtigungen psychiatrischer Patienten über Störungen der Netzwerkarchitektur, d.h. der Verschaltung im Gehirn, erklären lassen. Eickhoff arbeitet an einer datenbankgestützten mathematischen Modellierung von Gehirnfunktionen, mit der sich die Netzwerkeigenschaften des Gehirns und deren Störungen besser untersuchen lassen.
Dr. Michael Paulzen wurde mit einem der DGPPN-Posterpreise ausgezeichnet. Das Poster wurde zu einer PET-Studie erstellt. In der Studie untersuchte Paulzen die strukturellen Unterschiede im menschlichen Belohnungssystem des Gehirns bei alkoholkranken Patienten und Gesunden. Dabei stellte sich heraus, dass die Beziehungen zwischen dem Belohnungssystem und den Bereichen des Gehirns, in denen impulshaftes Verhalten gesteuert wird, bei Alkoholkranken verändert sind.
Insgesamt wurden so drei Wissenschaftler der Sektion JARA-BRAIN innerhalb der Exzellenzmaßnahme JARA (Jülich Aachen Research Alliance) geehrt, dies ist somit auch eine Auszeichnung dieser Zusammenarbeit zwischen der RWTH Aachen, dem UKA und dem Forschungszentrum Jülich.
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