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3,7 Mio. Euro für den Ausbau des DWI



Kleine und mittelständische Unternehmen der für Nordrhein-Westfalen wichtigen Chemie-, Kunststoff- und Textilindustrie erhalten bald einen besseren Zugang zu neuesten Materialentwicklungen und Forschungsergebnissen. Mit insgesamt rund 3.7 Millionen Euro fördern das Wirtschaftsministerium und die Europäische Union jetzt die Einrichtung eines Zentrums für Chemische Polymertechnologie (CPT) am DWI an der RWTH Aachen e.V.

„Mit dem CPT wollen wir die wirtschaftsbezogene Kompetenz des DWI und die Region Aachen als Innovationsstandort weiter ausbauen“, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben am 26. November in Aachen. Am Rande der 3. Aachen-Dresden International Textile Conference überreichte sie persönlich den Förderbescheid an die Geschäftsführer des DWI Prof. Dr. Martin Möller und Prof. Dr. Alexander Böker. Durch die Errichtung eines neuen Gebäudetraktes für das CPT wird eine räumliche Infrastruktur mit 1.000 qm hochwertigen Laborräumen geschaffen.

Ziel des CPT ist es, eine Forschungsoffensive auszulösen, die Innovationskraft und Entwicklungsfähigkeit von KMUs in der Kunststoff-, Beschichtungs- und Lackindustrie sowie in der Textilindustrie zu unterstützen und zu beschleunigen. Erstmalig werden Forschung und Entwicklung für die gesamte Kette vom Molekül über das Material bis zu technischen Produkten aus einer Hand angeboten, Mitarbeiter der Unternehmen qualifiziert und ein Know-how-Transfer in die Betriebe organisiert. Die Einrichtung des CPT ist ein Teil des Ausbaukonzeptes des DWI. Als chemisches Forschungsinstitut befasst sich das DWI mit der Entwicklung interaktiver Materialen in den Bereichen funktionale Polymere, Soft Nanotechnologie, Biomaterialien und Textilien.

Kontakt:
Dr. Brigitte Küppers
DWI an der RWTH Aachen e.V.
Pauwelsstr. 8
52056 Aachen
Tel. 0241 / 80-233-36, Fax 0241 / 80-233-01
kueppers@dwi.rwth-aachen.de, www.dwi.rwth-aachen.de


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