Der Getraude Holste-Preis wurde 2002 von RWTH-Ehrensenator Professor Werner Holste in Gedenken an seine verstorbene Frau gegründet. Mit ihm möchte der Stifter Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Medizintechnik fördern.
In diesem Jahr konnten die Auszeichnung Dr.-Ing. Susanne Godtmann und Dr.-Ing. Jan Busch für ihre Dissertationen sowie Prof. Dr.-Ing.habil. Holger Blume für seine Habilitation entgegennehmen.
Im Anschluss fand die Verleihung der Friedrich-Wilhelm-Preise 2009 statt. Der Preis geht auf den preußischen Prinzen und Kronprinzen Friedrich-Wilhelm zurück, den späteren 99-Tage Kaiser Friedrich III. Als dieser nach seiner Vermählung in England im Jahr 1858 wieder preußischen Boden betrat, überreichten ihm Aachener Bürger zur Gründung einer Polytechnischen Schule eine Spende von 5.000 Talern, die durch die Aachener und Münchener Feuerversicherung zur Verfügung gestellt worden war. Dieses Geld bildete später den Grundstock der Friedrich-Wilhelm-Stiftung, mit der die Wissenschaft und die Studierenden der Aachener Hochschule gefördert werden sollten.
In diesem Jahr erhielten acht Diplom- und Magisterarbeiten, 12 Dissertationen und zwei Habilitation aus verschiedenen Fakultäten der Hochschule den Friedrich-Wilhelm-Preis:
Dr.-Ing. Talal Al-Samman, Anke Bauer M.A., Dr.-Ing. Andreas Berg, Dipl.-Inform. Stephan Günnemann, Dipl.-Ing. Patrick Ansgar Hacker, PD Dr.rer.nat. Lukas Hintermann, Dipl.-Math. Sebastian Jambor, Dr.-Ing. Thomas Kempka, Dipl.-Ing. Sylvia Kürten, PD Dr.med. Marcus Möller, Dipl.-Kfm. Michael Müssigbrodt, Dr.-Ing. Anke Naujokat, Dipl.-Gyml. Rachel Raumann, Dipl.-Ing. Anna Rzymelka, Dr.rer.nat. Martin Stefan Salinga, Dr.rer.nat. Peter Schneider-Kamp, Dr.med. Ute Ingrid Scholl, Dr.-Ing. Gunnar Henrik Seide, Dr.rer.medic. Nina Yvonne Seiferth, Dipl.-Ing. Frederik Teworte, Dr.-Ing. Stefan Voss und Dr.-Ing. Robert Winterhager.
Abschließend stellten fünf der Preisträger ihre Arbeiten vor. Die Veranstaltung klang mit einem Empfang im Foyer des RWTH-Hauptgebäudes aus.
i. A. Sandra Kotters
Foto: Martin Lux