„Sie haben nun allen Grund, sich über das Erreichte zu freuen“, so Professor Bastian, der die Veranstaltung moderierte.
In diesem Jahr haben unter anderem 89 Studierende den Bachelor-Abschluss erreicht. Prodekan Hartwig Steffenhagen nutzte die Gelegenheit, um auf die aktuellen öffentlichen Diskussionen und Proteste der Studierenden zum Wechsel auf das Bachelor-Master-System einzugehen. Er wehrte sich vor allem gegen die Schuldzuweisung der Politik, die Hochschulen hätten die Reform nicht richtig umgesetzt, und stellte schließlich die grundsätzliche Frage nach dem Sinn des Studiums an einer Universität. Im Gegensatz zu einer fachberuflichen Ausbildung, bei der praktische Fähigkeiten für praktische Prozeduren vermittelt würden, gehe es für ihn beim Studium um klare Begrifflichkeiten, kritisches Hinterfragen und die Fähigkeit, selbst Antworten zu finden, also: den Dingen auf den Grund gehen. „Ein Bachelor kann ruhig weniger wissen, sollte aber mehr verstehen“, so die Meinung des Prodekans. Dieses sei in sechs Semestern durchaus erreichbar.
Stellvertretend für alle Absolventen blickte David Antons, Absolvent des Diplom-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, noch einmal aus studentischer Perspektive auf das Studium zurück: „Kaiserstadt, Printen, Maschis und Alemannia: Was hat die Zeit in Aachen gebracht?“ Antons kam zur Schlussfolgerung, dass trotz ökonomischer Krise kein Grund zur Sorge bestehe. Man habe sehr viel gelernt - vor allem mit Widrigkeiten umzugehen.
Schon traditionell zeichnet der Förderverein der Fakultät bei der Absolventenfeier die besten Absolventen des Jahrgangs aus. Univ.-Prof. Dr. Paul Thomes, Vorstandsmitglied des Fördervereins, ehrte in diesem Jahr Dr. Christoph Pütz und Kalender Can Soypak B.A. für die besten Examensleistungen.
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Trotz ökonomischer Krise gehen die neuen Absolventen der RWTH-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften optimistisch in die berufliche Zukunft. Foto: Martin Lux
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David Antons, frischgebackener Absolvent des Diplom-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, blickte noch einmal auf „Kaiserstadt, Printen, Maschis und Alemannia“ zurück. Foto: Martin Lux
i. A. Dietrich Hunold