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Tests am Auge ohne Tierversuche



Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung will das interdisziplinäre Projekt "REACT - Rating Eye exposure by an Advanced self-healing Culture Test" die tierversuchsfreie Testung von Chemikalien am Auge weiterentwickeln. Die dafür angewendete Methode basiert auf dem Nachweis der Heilung von Augenhornhaut außerhalb des lebenden Tieres, wie die Hochschulzeitung „RWTHinsight“ berichtet.

Das Projekt diene dazu, dieses Verfahren zur Begutachtung beim European Centre for the Validation of Alternative Methods (ECVAM) vorzubereiten. Ferner gehe es um die Entwicklung vereinfachter Präparations- und Analyseverfahren an Kaninchenhornhäuten von Schlachttieren. Außerdem soll die Kultur dieser Hornhäute teilautomatisiert werden.

In dem Projekt "REACT" bringt ein interdisziplinäres Expertenteam seine Kompetenzen ein: Wissenschaftler des RWTH-Lehrstuhls für Halbleitertechnik übernehmen die Bildgebung, Quantifizierung und Analytik. Die Mitarbeiter des Stolberger Unternehmens Innolabtec sind für die Automatisierung von Laborprozessen und die Einbindung analytischer und chemischer Verfahren zuständig. Das Projekt wird von Prof. Dr. med. Norbert Schrage vom Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie e.V. (ACTO) geleitet. Der Verein arbeitet eng mit der Medizinischen Fakultät und der Augenklinik des Universitätsklinikums Aachen zusammen.

Die Druckausgabe der RWTHinsight kann unter der Telefonnummer 0241 / 80-94322 kostenlos angefordert werden.

i.V. Renate Kinny


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