Faserverstärkte Kunststoffe haben aufgrund ihrer außergewöhnlichen Materialeigenschaften bereits Einzug in viele Anwendungsbereiche gehalten. Die Entwicklung großserientauglicher Fertigungsverfahren für Hochleistungsbauteile stellt eine Schlüsseltechnologie zur Reduzierung der Bauteilkosten dar.
Die Vorträge auf dem Symposium präsentieren Ansätze, den Herstellungsprozess für FVK zu optimieren, um ihre positiven Eigenschaften mit einem wirtschaftlich sinnvollen und für große Stückzahlen geeigneten Herstellungsprozess zu verknüpfen. Das 17. SAMPE-Symposium betrachtet deshalb detailliert Großserientechnologien zur Herstellung von Strukturbauteilen aus FVK in kurzen Zykluszeiten.
Die Vorträge der Veranstaltung betrachten die komplette Wertschöpfungskette vom Roving bis hin zum fertigen Bauteil. Dabei präsentieren ausgewiesene Experten aus Industrie und Forschung die derzeitigen Möglichkeiten, Entwicklungstrends und Herausforderungen. Im Rahmen von Institutsbesichtigungen werden sich einige RWTH-Institute vorstellen. Die Abendveranstaltung am 16. Februar 2011 bietet die Gelegenheit zum lockeren Austausch mit Fachkolleginnen und -kollegen.
Das nationale Symposium der „Society for the Advancement of Materials and Process Engineering“ (SAMPE) findet seit 1995 jährlich an einem deutschen Werkstoffzentrum statt. Im Jahr 2011 wird die RWTH Aachen vom 16. bis zum 17. Februar Gastgeber sein. Die Organisation des Symposiums erfolgt im Auftrag der SAMPE Deutschland e.V. durch das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen. Das Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist der Wissensaustausch im Bereich der Verbundwerkstoffe, insbesondere zwischen Industrie und Forschungsinstituten.
Organisation und Kontakt:
Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)
an der RWTH Aachen
Pontstr. 49
52062 Aachen
Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Lars Lambrecht
Telefon: +49 (0) 241 80-23818
E-Mail: Lambrecht@ikv.rwth-aachen.de
Dipl.-Ing. Tobias Preuß
Telefon: +49 (0) 241 80-23828
E-Mail: Preuss@ikv.rwth-aachen.de
Stand: 01/2011