Die Acadamy bietet den jeweils 15 deutschen und amerikanischen Teilnehmern die Möglichkeit, in den Dialog mit internationalen Experten auch aus benachbarten Disziplinen einzutreten. Dieser Austausch ist gleichzeitig die Basis künftiger gemeinsamer Forschungsvorhaben. Für die transatlantische Kooperation ist das Thema Hirnforschung von zentraler Bedeutung, da beide Länder Spitzenforschung im Bereich der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung betreiben und mit Hochdruck neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des gesunden sowie des kranken oder geschädigten Gehirns beziehungsweise Nervensystems erarbeiten.
Die Zusammenarbeit zwischen der RWTH und University of Pennsylvania (UPenn) hat bereits eine lange Tradition, die sich auf gemeinsame Forschungsschwerpunkte und fachliche Expertisen gründet. So betreibt die ingenieurwissenschaftliche Fakultät der UPenn renommierte, multidisziplinäre Forschung in den computergestützten Neurowissenschaften und der funktionellen Neurochirurgie. 2006 haben die RWTH und UPenn gemeinsam mit JARA-BRAIN ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Graduiertenkolleg zur Erforschung von Schizophrenie und Autismus eingerichtet. Dank der guten Verbindungen haben zudem in den letzten Jahren Studierende der UPenn mit am Undergraduate Research Opportunities Program (UROP) der RWTH Aachen teilgenommen.
Für das Jahr 2012 ist eine weitere Young Researchers Transatlantic Academy zu einem anderen Schwerpunktthema in Aachen geplant. Die Finanzierung wird das Bundeswirtschaftsministerium übernehmen.
Weitere Informationen und ein Anmeldeformular sind bis zum 15. Februar im Internet unter http://www.international.rwth-aachen.de/go/id/uot abrufbar.
Stand: 02/2011