Das zmb arbeitet an den Prozessketten Herstellung, Verarbeitung und Anwendung insbesondere für Stahlanwendungen. Das Zentrum wurde 1993 gegründet, ihm gehören heute sechs Institute aus den drei RWTH-Fakultäten Bauingenieurwesen, Georessourcen und Materialtechnik sowie Maschinenwesen an.
Mit der Errichtung des zmb-Gebäudes wurde 2001 Raum für die Zusammenarbeit von Hochschuleinrichtungen und Industrie geschaffen. Derzeit finden vier Anlagen in den insgesamt etwa 450 m²-großen Versuchshallen Platz. Eine Besonderheit stellt das derzeit aufgebaute Prüffeld dar: Mit einer nutzbaren Fläche von 26×3 Quadratmetern ist der Prüfstand für Großbauteile wie Brücken, Pipelines und Schienenfahrzeuge geeignet. Durch statische und dynamische Belastung der Prüfkörper, können verschiedenste Lastfälle bis hin zu einer Kraft von 2,5 Meganewton simuliert werden.
Nach Fertigstellung der Baumaßnahme wird der bestehende Maschinenpark durch Umformmaschinen, Füge- und Beschichtungsanlagen, sowie Prüfstände erweitert. Gleichzeitig werden bis zu 20 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze dort einrichten.
Bildunterschrift: Zu einem symbolischen Spatenstich traf sich der Beirat des Zentrums Metallische Bauweisen e.V. am Seffenter Weg: Die dortige Versuchshalle wird in den kommenden Monaten verdoppelt. Foto: Martin Lux
Stand: 05/2011