Die RWTH gehört zu zehn Hochschulen, die im Rahmen des Wettbewerbs „tasteMINT: Konzepte zur nachhaltigen Umsetzung“ ausgezeichnet wurden. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hatte für jede siegreiche Uni einen Preis von 3.000 Euro gestiftet. Ziel ist es, junge Frauen für die MINT-Studienfächer zu interessieren und ihnen in einem Bereich Perspektiven aufzuzeigen, der bereits heute unter einem Mangel an Fachkräften leidet.
An der RWTH nahmen jetzt insgesamt 15 Schülerinnen des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula aus Geilenkirchen am tasteMINT-Verfahren teil. Dabei besuchten sie beispielsweise das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft und nahmen an einem halbtägigen Robotikworkshop im RoboScope-Schülerlabor des ZLW / IMA teil. Dort besuchte die Gleichstellungsbeauftragte der RWTH, Prof. rer. nat. Doris Klee, die Gruppe: „In den naturwissenschaftlich-technischen Fächern und den Ingenieurwissenschaften gibt es einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Dieser ist nur zu decken, wenn sich auch junge Frauen für ein Studium im MINT-Bereich entscheiden. Mit tasteMINT möchten wir allen jungen Frauen, die Interesse an diesen Fächern haben, die Möglichkeit bieten, sich auszuprobieren, um dann eine bewusste Studienentscheidung treffen zu können.“
In diesem Jahr bietet die RWTH insgesamt zehn Assessment-Termine an, zu denen sich interessierte Schülerinnen der Oberstufe noch anmelden können. Weitere Infos dazu gibt es unter http://www.rwth-aachen.de/go/id/beko/.
i.A. Sabine Busse
Foto: Die Gleichstellungsbeauftragte der RWTH, Prof. rer.nat. Doris Klee, besuchte eine Gruppe von Schülerinnen während ihrer dreitägigen Teilnahme an einer tasteMINT-Veranstaltung. Quelle: RWTH Aachen
Stand: 05/2011