Äthiopien mangelt es an gut ausgebildeten Fachkräften. Aus diesem Grund, so erläuterte der Staatsminister, hat Premierminister Meles Zenawi das Thema Bildung zur Chefsache erklärt. Damit geht auch die Förderung der technischen und handwerklichen Ausbildung einher. „Eine praktische Ausbildung war in Äthiopien früher nicht angesehen“, so Dr. Josef Most von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Teamleiter des deutschen Beitrags der beruflichen Bildungsreform, der das Treffen in Aachen initiiert hat. Er fügt hinzu: „Es war die theoretische und akademische Ausbildung, die lange Zeit im Vordergrund stand.“ Jetzt zählt die praxisorientierte Ausbildung zu den Säulen der Entwicklung in Äthiopien. Kooperationen mit führenden technischen Universitäten weltweit werden deshalb angestrebt.
Für weitere Fragen steht Ihnen Prof. Wosnitza vom RWTH-Institut für Erziehungswissenschaften unter 0241/80-96297 zur Verfügung. Weitere Informationen über die Lehramtsausbildung in Aachen finden Sie unter: www.lbz.rwth-aachen.de
i.A. Celina Begolli
Bild (von links nach rechts): Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich Dr. Josef Most von der GIZ, RWTH-Rektoratsbeauftragter für die Lehramtsausbildung Prof. Dr. Marold Wosnitza, Wondwossen Kiflu, äthiopischer Staatsminister für berufliche Bildung, und Dipl.-Gyml. Kerstin Helker vom Lehrerbildungszentrum. Foto: RWTH Aachen