Einer der Extruder kann zusätzlich als Entgasungsextruder betrieben werden. Die Modernisierung ermöglicht fortan den problemlosen Coextrusionbetrieb, bei dem mithilfe der vorhandenen Coextrusionskassette ein ABA-Aufbau realisiert werden kann. Die Flachfolienanlage ist weiterhin mit einem 900 mm Werkzeug und einem 3-Walzen-Glättwerk ausgestattet.
Sämtliche Prozessparameter können dank der neuen Steuerung aufgezeichnet und dokumentiert werden. Besonderheit ist ein Bypass-Rheometer, mit dem während des Extrusionprozesses die Qualität der Kunststoffschmelze unter Einbeziehung der Verarbeitungshistorie beurteilt werden kann.
Mit der Flachfolienanlage steht somit zusätzlich zur 3-Schicht-Blasfolienanlage eine weitere Extrusionslinie zur Verfügung, die sowohl für öffentliche Forschungsprojekte als auch für industrielle Gemeinschaftsforschungsprojekte verwendet werden kann.
Eine Möglichkeit sich über die Modernisierung von Extrusionsanlagen, neue Produktionstechnologien und weitere Optimierungsmöglichkeiten in der Folienproduktion zu informieren, bietet die am 12. - 13. Oktober 2011 in Aachen stattfindende IKV-Fachtagung „Folienextrusion – Trends bei Rohstoffen, Verarbeitung, Anwendungen“. Eine Führung durch das IKV-Technikum im Rahmen der Veranstaltung ermöglicht es, sich direkt vor Ort über die Modernisierungen zu informieren.
Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)
an der RWTH Aachen
Dipl.-Ing. Sebastian Schippers
Extrusion
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52062 Aachen
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