Die Aachener Physiker entwickelten die elektronische Steuerung des Detektors, die das Aufzeichnen der seltenen Neutrinoreaktionen mit hoher Zuverlässigkeit ermöglicht. Ferner steuerten sie 110 großflächige Photosensoren zum Messaufbau bei. Die Doktoranden Sebastian Lucht, Stefan Schoppmann und Anselm Stüken haben mit ihren ersten Datenanalysen wesentliche Grundsteine zu dieser Präzisionsmessung von Neutrinooszillationen gelegt.
Das Engagement im Double-Chooz Experiment ist Teil eines umfangreichen Programms zur Neutrino-Physik. Das III.Physikalische Institut beteiligt sich auch am IceCube Neutrino-Teleskop am Südpol zur Messung kosmischer Neutrinos, dem T2K Experiment in Japan zur Messung von Neutrino-Oszillationen mit einem künstlichen Neutrino-Strahl und am zukünftigen Neutrino-Projekt LENA in einer finnischen Mine.
Eine vollständige Pressemitteilung durch das Max-Planck-Institut für Kernphysik finden Sie unter http://www.mpi-hd.mpg.de/mpi/de/start