| Abschluss | Master of Science RWTH University |
| Studienbeginn | Sommer- und Wintersemester |
| Regelstudienzeit | 4 Semester |
| Voraussetzungen |
Erster Hochschulabschluss mit einer fachlichen Vorbildung gemäß aktueller Prüfungsordnung (§3) Kurz-Information: Zugang zum Masterstudium an der RWTH Keine Zulassungsbeschränkung zum SoSe 2012 Antrag auf Überprüfung der fachlichen Vorbildung erfolgt idealerweise direkt über die Fakultät oder verwenden Sie das Antragsformular das Studierendensekretariats (Ihr Antrag wird an die Fakultät weitergeleitet) Rechtsverbindliche, semesteraktuelle Informationen zur Studienaufnahme |
| Beratung und weitere Informationen |
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Inhalte des Studiums
Heute sind breit ausgebildete Ingenieure gefragt, daher wird im Studiengang Rohstoffingenieurwesen nicht nur ein solides technisch-naturwissenschaftliches Basiswissen vermittelt, es stehen auch Fächer wie Lagerstättenmanagement, Technical English, Berg- und Umweltrecht, Gesundheitsschutz und Betriebswirtschaftslehre auf dem Stundenplan. Rohstoffingenieure müssen nicht nur wissen, wo man Rohstoffe finden und wie man sie gewinnen kann, sie müssen auch einschätzen können, ob die Gewinnung nach wirtschaftlichen und rechtlichen Kriterien möglich ist. Sie bereiten die gewonnenen Rohstoffe auf, d.h. sie trennen sie von sogenannten Begleitstoffen und müssen vertraut sein mit Gewinnungsmaschinen und Aufbereitungsanlagen, der Betriebsorganisation oder dem Arbeitsschutz. Rohstoffingenieure beherrschen Techniken zur Wiederherstellung einer intakten Umwelt nach dem Abbau der Bodenschätze.
Master
Den Weg vom Allrounder zum Spezialisten ermöglicht das viersemestrige Master-Studium Rohstoffingenieurwesen. Die Inhalte des Master-Studiums bauen auf der soliden Wissensgrundlage aus dem Bachelor-Studium auf. Innerhalb von zwei Jahren lernen die Studierenden „ihr“ Spezialgebiet intensiv kennen. In einem weiteren Praktikum können sie das im Studium Erlernte früh in die Tat umsetzen. Ausgestattet mit umfassenden Fachkenntnissen, Erfahrungen in Projekt- und Teamarbeit und dem Bewusstsein für die technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen des Rohstoffsektors starten Rohstoffingenieure ins Berufsleben.
Vertiefungs-/ Studienrichtungen
Während der Wahlblock im Bachelorstudiengang nur 20% ausmacht, umfasst er beim Master 80% des Studiums. Zur Auswahl stehen die Vertiefungsrichtungen:
Darüber hinaus sind RohstoffingenieurInnen Spezialisten auf dem Gebiet der Bio- und Geoenergie. Sie wissen ebenso mit nachhaltigen Energien wie Grubengas und Geothermie umzugehen.
An dem Masterstudiengang Energieressourcen sind die Fakultäten für Maschinenbau und Elektrotechnik beteiligt, sodass in dieser Fachrichtung verschiedene Aspekte der Energiegewinnung und -versorgung behandelt werden können. Dazu gehören beispielsweise die Kraftwerks- und Klimatechnik sowie Komponenten und Anlagen zur Elektrizitätsversorgung. Studierende lernen wie Turbomaschinen funktionieren und wie der Aufbau und der Netzbetrieb von Windenergieanalagen aussieht. Darüber hinaus spielen Energiespeichertechnologien eine wichtige Rolle.
Praktikum
In den Bachelor- und Master-Studiengang Rohstoffingenieurwesen ist jeweils ein Praktikum integriert. Diese berufspraktische Tätigkeit von 60 bzw. 50 Arbeitstagen kann in industriellen Betrieben oder in Form einer sogenannten Beflissenenausbildung geleistet werden. Als „Bergbaubeflissener“ arbeitet man in Betrieben unter Aufsicht der Bergbehörden und wird nach Tarif bezahlt. Ein Teil des Praktikums muss vor der Studienaufnahme absolviert werden. Nähere Informationen zum Praktikum kann die Fachstudienberaterin erteilen.
Berufsfelder M.Sc.
Absolventen des M.Sc.-Studiengangs Rohstoffingenieurwesen arbeiten aufgrund ihrer interdisziplinären, wissenschaftlichen Ausbildung häufig im Management von Unternehmen aus der Rohstoffwirtschaft, der Umwelttechnik oder dem Energiesektor. Darüber hinaus übernehmen sie in der Rohstoffbranche Aufsichts-, Gutachter- und Beratungstätigkeiten. Auch in Wirtschaftsberatungsunternehmen, Versicherungen oder Banken sind Rohstoffingenieure heute vermehrt anzutreffen. Durch den enormen Bedarf an Know-how und moderner Technologie in der Rohstoffbranche sind Rohstoffingenieure zurzeit weltweit äußerst gefragt.
Auslandsstudienangebote
Studierende des M.Sc.-Studiengangs Rohstoffingenieurwesen haben die Möglichkeit, am eigenständigen Masterprogramm „EMMEP – Erasmus Mundus Minerals and Environmental Programme“ teilzunehmen. EMMEP wird von sechs Universitäten veranstaltet: der RWTH Aachen, der Delft University, der University of Exeter, der Helsinki University, der University of Miskolc und der Wroclaw University of Technology. Das Programm besteht aus 4 Semestern und wird in englischer Sprache gehalten. Die Masterstudierenden werden in den ersten beiden Semestern Veranstaltungen an mehreren Universitäten besuchen. Die letzten zwei Semester teilen sich auf zwei Partneruniversitäten ihrer Wahl auf. Von diesen erhalten sie dann auch einen Doppelabschluss (M.Sc.). Der intensive Kontakt beim EMMEP unter den Studierenden und mit Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil dieses Programms und bietet eine gute Gelegenheit, potentielle Arbeitgeber kennen zu lernen.
Vorteile des Studiengangs
Weitere Informationen
Webseite des Studiengangs