Lehrstuhl für Prozessleittechnik (PLT)

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Der Lehrstuhl für Prozessleittechnik vertritt das Gebiet der Prozessautomatisierung in Forschung und Lehre. 1991 gegründet, steht der Lehrstuhl seit 1995 unter Leitung von Professor Ulrich Epple.

In der Lehre werden sowohl allgemeine Grundlagenveranstaltungen zur Dynamik und zur Messtechnik als auch spezielle vertiefende Vorlesungen zur Automatisierungstechnik, zur Modellbildung und zur Optimierung angeboten. In einem realitätsnahen, industriell instrumentierten Praktikum lernen die Studierenden die aktuellen Systemkonzepte und Technologien kennen.

Ein theoretischer Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls ist die Beschreibung von leittechnischen Konzepten mit Metamodellen und die Handhabung dieser Metamodelle mit formalen Methoden. Ein Anwendungsschwerpunkt ist die Entwicklung von neuartigen Informationskonzepten zur durchgängigen Unterstützung des Engineerings, der optimierten Prozessführung und des Anlagenmanagements im Lifecycle einer Produktionsanlage. Der Lehrstuhl arbeitet eng mit Herstellern und mit Anwendern in der Prozessindustrie zusammen und unterstützt durch aktive Mitwirkung die nationale und internationale Normung im gesamten Bereich der Automatisierungstechnik.

Schwerpunkte in der Lehre

A) Lehrveranstaltungen

Der Lehrstuhl bietet Lehrveranstaltungen sowohl für den Grundlagenbereich als auch den Vertiefungsbereich an. Im Grundlagenbereich sind dies z.B. die Veranstaltungen Dynamik technischer Systeme, Prozessmesstechnik und Optimierung, im Vertiefungsbereich z.B. die Veranstaltungen Prozessautomation, Modelle der Leittechnik, CAE-Systeme und Data Mining.

B) Projektpraktikum Prozessautomation

Dem Lehrstuhl steht eine mit industrieller Sensorik und Aktorik ausgerüstete prozesstechnische Praktikumsanlage zur Verfügung. Diese Anlage kann wahlweise durch vorhandene Leitsysteme der Firmen ABB, Emerson, Honeywell, Invesys, Siemens und Yokogawa gesteuert und überwacht werden. Zusammen mit den Simulatoren sowie den Engineering- und Asset-Management Systemen steht den Studierenden ein umfangreiches Versuchsfeld für praxisnahe Projektpraktika zur Verfügung.

C) Studienangebot

Als Querschnittsfach richtet sich die Automatisierungstechnik an Studierende verschiedener Richtung, so z.B. im Bachelorbereich an Studierende des Werkstoffingenieurwesens, des Wirtschaftsingenieurwesens, des Computational Engineering Science und des Rohstoffingenieurwesens und im Masterbereich an Studierende der Automatisierungstechnik, des Werkstoffingenieurwesens oder des englischen Studiengangs Metallurgical Engineering.

Detallierte Informationen zu den Forschungsschwerpunkten des PLT finden Sie hier.