Kooperationen
Die Kliniken und Institute der Medizinischen Fakultät unterhalten eine Vielzahl von Kooperationen zu Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Von besonderer Bedeutung sind jedoch die strategischen Partnerschaften mit dem Forschungszentrum Jülich (FZ Jülich) und dem akademisch zuikenhuis Maastricht (azM).
Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder haben die RWTH und das FZ Jülich die Jülich Aachen Research Alliance (JARA) ins Leben gerufen. Diese Allianz zwischen einer Hochschule und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung bietet Forscherinnen und Forschern ein exzellentes Umfeld, durch das Forschungsmöglichkeiten erschlossen und Projekte verwirklicht werde können, die den Partnern alleine verwehrt bleiben würden. Die Medizinische Fakultät ist in erster Linie an dem Forschungsbereich JARA-BRAIN beteiligt, der sich mit Hirnforschung beschäftigt.
25 Kliniken und Institute der RWTH und des FZ Jülich arbeiten erfolgreich an der Entwicklung neuer Strategien, um psychische und neurologische Erkrankungen zu diagnostizieren, zu behandeln und ihnen vorzubeugen. Im Fokus stehen besonders:
- Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen
- Schizophrenie als Krankheit des mittleren Lebensalters
- neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Demenzen, die vornehmlich im höheren Lebensalter auftreten
Das akademisch zuikenhuis Maastricht (azM) ist geografisch der nächstgelegene Standort mit einem Universitätsklinikum und einer Medizinischen Fakultät. Daher liegt es nahe, auch hier einen besonders engen Austausch zu pflegen.
Zu Beginn der Zusammenarbeit, die in die neunziger Jahre zurückreicht, fand diese in erster Linie auf dem Gebiet der universitären Krankenversorgung und der klinischen Forschung statt. Mittlerweile gibt es eine Reihe klinischer Professuren, die an beiden Standorten tätig sind, unter anderem in der Gefäßchirurgie und der Nuklearmedizin. Im Bereich der Forschung gibt es eine Reihe von Kooperationen auf Klinik- und Institutsebene sowie ein Internationales Graduiertenkolleg der DFG zum Thema „Arterielles Remodelling“, kurz EuCAR.