Institut für Gesteinshüttenkunde (GHI)
Das Institut für Gesteinshüttenkunde (gegründet 1928) setzt sich aus zwei Lehrstühlen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen.
Lehrstuhl für Keramik und Feuerfeste Werkstoffe
Das Ziel von Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Keramik und Feuerfeste Werkstoffe, Professor Rainer Telle , ist das Verständnis materialwissenschaftlicher Zusammenhänge im Bereich Keramik und ihre Umsetzung in industrielle Prozesse und Anwendungen. Die Werkstoffpalette umfasst sowohl die klassischen Gebiete der feuerfesten Werkstoffe und der Silikatkeramik als auch die Technische Keramik sowie Hochleistungskeramik bis hin zur Biokeramik. Herausragende mechanische, physikalische und chemische Eigenschaften dieser unterschiedlichenWerkstoffe eröffnen eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten z.B. im Maschinenbau, in der Umwelt- und Energietechnik, in der Halbleiterindustrie sowie in der Medizintechnik.
Lehrstuhl für Glas und Keramische Verbunderkstoffe
Ein weiterer Schwerpunkt wird durch den Lehrstuhl Glas und Keramische Verbundwerkstoffe, Professor Reinhard Conradt, abgedeckt. Hier werden die Forschungsschwerpunkte Prozesstechnik, Glasskorrosion, Thermochemie mineralischer Werkstoffe und Verbundwerkstoffe bearbeitet. In dem Gebiet der Prozesstechnik werden Strategien entwickelt, um die Effizienz des Glasschmelzprozess zu steigern. Bei der Untersuchung der Glaskorrosion wird die hydrolytische Beständigkeit von multikomponentigen Gläsern im Kontakt mit wässrigen Lösungen bearbeitet. Durch Berechnungen und Analysen auf dem Gebiet der Thermochemie mineralischer Werkstoffe können Materialeigenschaften sehr genau bestimmt bzw. vorhergesagt werden. Des Weiteren wird die Entwicklung hochinnovativer Verbundwerkstoffe, zum Beispiel beim Einsatz in der Brennstofftechnologie, vorangetrieben.
Detallierte Informationen zu den Forschungsschwerpunkten des GHI finden Sie hier.