Dr.-Ing. Denise Müller (IfM) und Mirjam Rahn, M. Sc. (EMR)

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Denise und Mirjam sind die neue und die alte Dekanatsassistentin der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH Aachen. Mit geballter Frauenpower unterstützen sie täglich den Dekan.

Interview mit Dr.-Ing. Denise Müller (IfM) und Mirjam Rahn, M. Sc. (EMR)

FRE: Hallo ihr Beiden, könnt ihr euch kurz vorstellen?

Denise: Mein Name ist Denise Müller und ich habe „Rohstoffingenieurwesen“ (B.Sc. & M.Sc.) an der RWTH Aachen studiert. Dabei habe ich die Vertiefungsrichtung „Markscheidewesen“ gewählt. Während des Studiums habe ich zusätzlich die Beflissenenausbildung im Markscheidefach absolviert.

Im Anschluss an das Studium war ich zunächst in der Markscheiderei eines Braunkohlentagebaus bei der RWE Power AG tätig. Dann bot sich mir die Möglichkeit, am IfM zu promovieren. Die Promotion zum Dr.-Ing. habe ich im WS17/18 abgeschlossen. Im Rahmen meiner Promotion habe ich mich mit der „Reichweite bergbaulicher Einwirkung bei Kavernen“ vor dem Hintergrund eines jüngst in Kraft getretenen Gesetzes beschäftigt.

Seit November 2016 bin ich als Dekanatsassistentin der Fakultät 5 tätig. Als Dekanatsassistentin unterstütze ich den Dekan, Prof. Preusse. Zu meinen Aufgaben zählen beispielsweise die Mitwirkung, Vorbereitung- und Nachbereitung von Besprechungen und Sitzungen sowie die Unterstützung bei Öffentlichkeitsauftritten. Dennoch komme ich weiterhin Tätigkeiten am Institut nach. Dazu gehören beispielsweise die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten, berufsständische Arbeit, sowie Publikationen im Bereich der Forschung.

FRE: Kannst du dich noch daran erinnern, warum du dich für den Studiengang Rohstoffingenieurwesen entschieden hast?

Denise: Ja, mir hat die die praxisbezogene Ausrichtung und die Möglichkeiten die sich einem Rohstoffingenieur nach dem Studium bieten gut gefallen. Letztendlich hat mich das Science Camp von dem Studiengang überzeugt.

Mirjam: Mein Name ist Mirjam Rahn, ich habe Georessourcenmanagement (B.Sc. & M.Sc.) an der RWTH studiert und arbeite und promoviere am Geologischen Institut bei Professor Kukla.

Bisher habe ich an dem EU-Projekt "Blue Mining" gearbeitet. Das war eine EU-weite interdisziplinäre Kooperation zwischen vielen verschieden Firmen, Unis und Forschungseinrichtungen. An der RWTH bestand unser Team aus Mitarbeitern aus dem Geologischen Institut und dem Institut von Herrn Prof. Lottermoser, dem MRE. Das Thema war der Tiefseebergbau von Manganknollen und Massivsulfiden, wir haben uns mit der Wirtschaftlichkeit, Geologie und dem Abbau beschäftigt.

FRE: Mirjam, hast du schon mal ein Auslandssemester gemacht oder hast du eins vor? Kannst du uns was darüber erzählen?

Mirjam: Kein ganzes Semester. Aber ich war für meine Bachelorarbeit mehrere Wochen an der GUtech im Oman und habe dort Feldarbeit gemacht. Durch diese Erfahrung konnte ich einen komplett neuen Kulturkreis und ein tolles neues Land kennenlernen und natürlich auch mein fachliches Wissen erweitern. Ein Praktikum oder eine Abschlussarbeit an der GUtech kann ich nur empfehlen!

FRE: Nun trittst du bald die Stelle als Dekanatsassistentin an. Was sind deine Erwartungen?

Mirjam: Ich glaube, das wird ganz spannend, es kommen ganz viele neue Aufgaben auf mich zu. Ich bin gespannt auf die neuen Einblicke, zum Beispiel auch in die RWTH-Politik. Mein Chef, Prof. Kukla, wird der nächste Dekan unserer Fakultät und weil Denise Nachwuchs erwartet, werde ich schon etwas früher, also ab dem Sommer, als neue Dekanatsassistentin beginnen.

Denise: Genau, ich pausiere ab Mitte Juni und werde in zwei Jahren wieder einsteigen. Leider kann ich den letzten Sitzungsturnus meiner Amtszeit im Juli nicht begleiten. Aber ich bin mir sicher, dass Mirjam ihren Aufgaben sehr gut nachkommen wird.

FRE: Zum Abschluss noch eine Frage: Was ist das Beste an der RWTH?

Denise: Ganz klar: die Lage (lacht). Nein Spaß beiseite, die RWTH ist wirklich ein wunderbarer Arbeitgeber. Die Arbeit an der Hochschule ist sehr vielfältig. Zum einen bietet die Tätigkeit als Dekanatsassistentin einen interessanten Einblick in die Gestaltung & Verwaltung der Hochschule. Zum anderen tragen das wissenschaftliche Arbeiten und die Zusammenarbeit mit den Studierenden dazu bei, dass ich meinen Beruf gerne ausübe.

FRE: Danke euch!