CDIO II

  CDIO II Urheberrecht: AMT

Anwendung Innovativer Lehr- und Lernkonzepte für die Ingenieursausbildung im Rohstoffbereich

Motivation

CDIO steht für Conceive-Design-Implement-Operate. Dahinter steckt ein auf 12 Standards basierendes Rahmenprogramm und Leitfaden für die Evaluation und Weiterentwicklung der Lehre in den modernen Ingenieurswissenschaften. CDIO bietet damit einen innovativen didaktischen Rahmen, um werdende Ingenieure bestmöglich auf die Arbeitswelt von heute und von morgen vorzubereiten.

Zielsetzung

Das Ziel von CDIO ist es, Absolventen der Ingenieurswissenschaften dazu zu befähigen, komplexe Wertschöpfungsketten technischer Systeme nach dem CDIO Prinzip – konzipieren, designen, implementieren, betreiben – gemeinsam und in teils interdisziplinären Teams umsetzen zu können. Eine enge Verzahnung zwischen fundierten ingenieurswissenschaftlichen Grundlagen und praxisnahen bzw. realen Anwendungen stehen dabei im Vordergrund.

Umsetzung

Das AMT ist Projektpartner im Projekt CDIO II (2018-2019), im Rahmen dessen die CDIO Prinzipien auf die Ausbildung im Rohstoffbereich angewendet werden. CDIO II baut auf das ebenfalls durch EIT Raw Materials geförderte Vorgängerprojekt CDIO in Raw Materials Sector auf und vertieft die darin begonnenen Aktivitäten und Ansätze.

Das Projektkonsortium für CDIO II besteht aus sieben Partnern aus vier europäischen Ländern, die alle Bereiche des Wissensdreickes – Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen – abdecken und unterschiedliche komplementäre Kompetenzen und Erfahrungen in das Projekt einbringen. Neben dem AMT der RWTH Aachen University sind Chalmers University of Technology (Koordinator), Luleå University of Technology, Universidad Politécnica de Madrid, University of Limerick, Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag (LKAB) und RISE Research Institutes of Sweden AB Partner im Projekt.

Projektinhalte

  • Ableitung von Leitlinien für innovative Lernumgebungen und Best-Practice-Beispiele
  • Entwicklung eines gemeinsamen Projektkurses, bei dem Studierende aus Madrid, Lulea, Göteborg und Aachen gemeinsam Fragestellungen aus der Industrie in Teams bearbeiten
  • Erstellung von Leitlinien für die Entwicklung und Implementierung von innovativen Lehr- und Lernlaboren und Evaluation von neuartigen Formen zur Visualisierung, wie z.B. Augmented Reality, zur Unterstützung von Lernprozessen
  • Weiterentwicklung der Konzepte für die Fakultätsentwicklung auf Grundlage der Erkenntnisse aus der ersten Phase und Durchführung von Weiterbildungen an den Standorten der beteiligten Universitäten

Kontakt

Name

Aarti Sörensen

Telefon

work
+49 241 80 94522

E-Mail

E-Mail