Waste Management & Technology Transfer

 

NISRA

Die Entsorgung radioaktiver Abfälle wird in Deutschland schon seit langem kontrovers diskutiert. Diese Diskussion hat durch den Beschluss zum vorzeitigen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 an zusätzlicher Brisanz gewonnen. Zur Beurteilung der Endlagerfähigkeit müssen radioaktive Abfälle bzgl. ihres Radionuklidinventars und ihrer stofflichen Zusammensetzung charakterisiert und geprüft werden. Die Entwicklung hierfür geeigneter Methoden ist ein zentraler Forschungsbereich des Instituts für Nukleare Entsorgung und Techniktransfer (NET) der RWTH Aachen. Mehr...

AGATE

NET hat in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich, der SIEMENS AG und dem Frankfurt Institute for Advanced Studies eine Konzept-Studie zu einer gasgekühlten beschleunigergetriebenen Transmutationsanlage durchgeführt. Dieses Vorhaben wurde durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF) finanziell gefördert. Mehr...

MEDINA

Das Forschungszentrum Jülich und NET entwickeln in enger Kooperation ein innovatives Messverfahren mit der Bezeichnung MEDINA - Multi-Element Detection based on Instrumental Neutron Activation, eine zerstörungsfreie Methode zur Identifizierung und Quantifizierung toxischer Elemente in radioaktiven Abfällen. Die Grundlage hierfür bildet die Prompt-Gamma-Neutronen-Aktivierungsanalyse unter dem Einsatz eines Neutronengenerators. Mehr...