Doppelter Abiturjahrgang

  Studierende sitzen im Hörsaal und beugen sich über ihre Aufgabenzettel. Peter Winandy

Spätestens zum Wintersemester 2013/2014 rechnen die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit einem stattlichen Andrang auf die Studienplätze des Landes.

 

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RWTH baut an und stellt ein – zukünftige Studierende sind herzlich willkommen

Gründe hierfür sind die Wehrreform und die Verkürzung der Gymnasialzeit sowie der dadurch bedingte doppelte Abiturjahrgang (G8). Bundesweit werden an den Hochschulen rund 275000 zusätzliche Studierende erwartet, schätzt die Bundesagentur für Arbeit. Die RWTH Aachen rechnet zwischen 2011 und 2015 mit einer Steigerung der Gesamtstudierendenanzahl von ungefähr 10 Prozent. Damit werden in diesem Zeitraum mindestens 3600 zusätzliche Studierende überwiegend in den MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Technik) erwartet. Dies ist ein Grund zur Freude, findet Professor Aloys Krieg, Prorektor für Lehre an der RWTH Aachen: „Die RWTH erfreut sich einer ungebrochenen Popularität bei Studieninteressierten.“

 
 

Die RWTH Aachen ist gut vorbereitet

Um auch bei steigenden Studierendenzahlen eine ausgezeichnete Ausbildung zu gewährleisten, hat die RWTH Aachen bereits im Jahr 2010 einen G8-Projektstab für die Koordination verschiedenster Vorbereitungsmaßnahmen eingerichtet. Dieser ist direkt im Prorektorat für Lehre sowie beim Kanzler angesiedelt. Mindestens die Hälfte der durch die Vereinbarung zum Hochschulpakt II zur Verfügung gestellten Mittel von 198 Millionen Euro werden für den Personalaufbau verwendet. Aktuelle Planungen gehen von der Schaffung von über 400 neuer Stellen aus. Auch so genannte Co-Professuren werden verstärkt eingerichtet und von der Möglichkeit der Hinausschiebung der Altersgrenze Gebrauch gemacht.

Bis zum Jahr 2013 werden zahlreiche Bauprojekte durchgeführt. Um die neuen Hörsaalgebäude bestmöglich zu nutzen und für Studierende und Dozierende optimierte Stundenpläne zu erreichen, wird zum Wintersemester 2013/2014 erstmals eine Software zur Planungsunterstützung eingeführt. Aber auch die Beratungs- und Betreuungsangebote für Studieninteressierte, Eltern sowie Schulen werden erweitert. Schließlich wurde bereits zu Beginn 2011 eine konzertierte Aktion der Stadt Aachen und der Aachener Hochschulen unter Einbeziehung der Studierenden ins Leben gerufen, um als erste in Nordrhein-Westfalen ein umfangreiches Informationsprogramm für die Öffentlichkeit anzubieten. Schwerpunkt dieser Kooperation ist die Kampagne Extraraum zur Mobilisierung von studentischem Wohnraum in Aachen.

 

Auch zukünftig bietet die RWTH Aachen eine exzellente Ausbildung

Unter dem Strich sieht die RWTH Aachen in den wachsenden Studierendenzahlen der nächsten Jahre sowohl eine Chance und zugleich eine Herausforderung. Denn man hat sich vorgenommen, auch zukünftig mindestens eine ebenso gute Ausbildung anzubieten wie zum bisherigen Zeitpunkt.

 

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