RWTH Aachen reicht Antragsskizzen für Exzellenzcluster im Wettbewerb zur Exzellenzstrategie ein

03.04.2017

Die RWTH Aachen hat Anfang April im Zuge des Wettbewerbs „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ ihre Antragsskizzen für Exzellenzcluster bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG, fristgerecht eingereicht. Ziel der Exzellenzstrategie ist es, die universitäre Spitzenforschung in Deutschland zu stärken.

 

Was vor rund zehn Jahren mit der Exzellenzinitiative begonnen hat, wird nun mit der Exzellenzstrategie in zwei Förderlinien – Exzellenzcluster und Exzellenzuniversität – fortgesetzt. Mit der ersten Förderlinie sollen international wettbewerbsfähige Forschungsfelder an Universitäten beziehungsweise in Universitätsverbünden projektbezogen unterstützt werden. Die Programme der Exzellenz sind von enormer Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Deutschland und dessen internationale Sichtbarkeit.

Die Themenfelder, mit denen die RWTH sich sowohl alleine als auch im Verbund mit anderen Hochschulen am Wettbewerb beteiligt, sind für die zukünftige Forschung und Entwicklung richtungsweisend, da sie sich Forschungsaufgaben von hoher gesellschaftlicher Relevanz widmen. Die RWTH positioniert ihre Exzellenzcluster da, wo ihre ausgewiesenen Stärken liegen. „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben spannende und herausfordernde Forschungsfragen generiert, mit denen wir uns auch im kommenden Wettbewerb den globalen Herausforderungen stellen möchten“, erläutert RWTH-Rektor Professor Ernst Schmachtenberg. In allen Antragsskizzen kommen hochaktuelle Forschungsmethoden etwa aus dem Bereich der Informationstechnik oder der Biotechnologie zur Anwendung.

Integrierte interdisziplinäre technische Hochschule

Mithilfe der Exzellenzinitiative hat die Aachener Exzellenzuni sich in den vergangenen Jahren als integrierte interdisziplinäre technische Hochschule etabliert. „Unsere Stärke liegt in der interdisziplinären Forschung, im Wechselspiel zwischen den Technik- und Naturwissenschaften zu den Lebens-, Geistes- und Sozialwissenschaften“, so Professor Rudolf Mathar, Prorektor für Forschung und Struktur. Ein wichtiges Instrument ist die aus der Exzellenzinitiative entstandene erfolgreiche Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich in der Jülich Aachen Research Alliance, kurz JARA. Damit konnte das Fundament für neue Forschungscluster gelegt werden.

Ende September wird die DFG bekannt geben, welche Hochschulen zur Stellung der Vollanträge für Exzellenzcluster aufgefordert werden. Die RWTH Aachen ist zuversichtlich, auch im kommenden Wettbewerb erfolgreich zu sein.

Redaktion: Presse und Kommunikation