DAAD-Preis für RWTH-Studentin aus Kamerun

27.01.2017

Gaelle Stephanie Telong Zemaho ist der DAAD-Preis 2016 für „hervorragende Leistungen und außerordentliches ehrenamtliches Engagement ausländischer Studierender“ verliehen worden.

  Lachende Menschen schauen in die Kamera Andreas Schmitter Gaelle Stephanie Telong Zemaho (dritte von links) freut sich über den DAAD-Preis 2016.

Die 29-Jährige aus Kamerun, die 2013 von Berlin an die RWTH Aachen wechselte, absolviert hier ihr Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen. Sie setzt sich unter anderem in der Association des Camerounais d'Aix-la-Chapelle ehrenamtlich für ihre Landsleute ein. Der Preis wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, DAAD, finanziert und ist mit 1.000 Euro dotiert. Dr. Henriette Finsterbusch, Leiterin des International Office der RWTH Aachen, überreichte die Auszeichnung.

Alexis Kamewe, Vorsitzende der Association des Camerounais d'Aix-la-Chapelle, hat Gaelle Telong für den DAAD-Preis vorgeschlagen: „Gaelle Telong hat viele Ideen in unsere Arbeit eingebracht und unseren Verein professionalisiert. So wurde unsere Internetseite erneuert oder im Juli 2016 das Aix Afro Festival organisiert, bei dem ein Wochenende die kamerunische Kultur von Musik über Tanz bis zu kulinarischen Spezialitäten im Mittelpunkt stand.“

Einsatz für die Integration

Gaelle Telong ist es wichtig, sich für Integration einzusetzen. Sie selbst spricht fließend Deutsch und pflegt viele Kontakte. Das Ingenieurstudium an der RWTH sei eine Herausforderung, mache aber großen Spaß, so die Preisträgerin. Sie würde nach ihrem Studienabschluss gerne in Deutschland bleiben und eventuell promovieren.

Rund um die Preisverleihung im SuperC der RWTH informierte das International Office über seine vielfältigen Angebote für die ausländischen Studierenden, Doktoranden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – von der Wohnungssuche bis hin zur Unterstützung bei der Antragstellung für wissenschaftliche Förderprogramme. Es gab auch einen Science Slam zum Thema Krebstherapien. Und die gebürtige Iranerin Azadeh Hartmann-Alampour, Mitarbeiterin im International Office und interkulturelle Trainerin, setzte sich auf unterhaltsame Weise mit der deutschen Kultur auseinander.

Redaktion: Presse und Kommunikation

 

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