Indische und deutsche Studierende lernten zum Thema Nachhaltigkeit

17.07.2013
Zu einer Summer School trafen sich jetzt 20 Studierende aus Indien und Deutschland in Aachen. Martin Lux

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20 Studierende trafen sich jetzt zu einer Summer School des Indo-German Centre for Sustainability (IGCS) in Aachen. Das IGCS wurde im Dezember 2010 im Rahmen der DAAD-Initiative „A new passage to India“ am Indian Institute of Technology (IIT) Madras in Chennai eröffnet. Das Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Madras und einer Gruppe deutscher Universitäten unter Federführung der RWTH Aachen. Der Rektor der RWTH und der Direktor des IIT Madras sind Direktoren des Zentrums. Die Kooperation führt deutsche und indische Forschung in den Bereichen Wasser, Energie, Abfallwirtschaft und Landnutzung mit einem interdisziplinären Ansatz zusammen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat bis Ende 2016 die Finanzierung übernommen.

 

Die Teilnehmer der Summer School kamen von mehreren Hochschulen in Deutschland sowie aus Chennai. Organisiert wurde die vierte Summer School am RWTH-Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Rafig Azzam. „Wir freuen uns sehr, wieder Gastgeber zu sein. Auch in diesem Jahr engagierten sich zahlreiche Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen für die Studierenden“, so Azzam.

„Im Südosten Indiens sind sanitären Anlagen rar“, erläutert Prof. Ligy Philipp vom IIT die Herausforderungen des Abfall- und Abwassermanagements. Exkursionen zu regionalen Kläranlagen sowie Müllverbrennungsanlagen ergänzten das Angebot für die Studierenden.