Auszeichnung für Forscher-Alumni-Strategien

13.10.2016

RWTH erhält Förderung für ihre erste Forscher-Alumni-Konferenz in Tokio 2017.

  Roboter auf einer Bühne RWTH Aachen Smarte Roboter in allen Bereichen? Die Forscher-Alumni-Konferenz diskutiert Grenzen und vernetzt ehemalige RWTH-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im hochtechnologischen Japan.

Erneut konnte die RWTH mit ihren Forscher-Alumni-Strategien punkten: Im Wettbewerb der Alexander von Humboldt-Stiftung um eine Förderung internationaler Alumni-Arbeit durch ein gefördertes Forscher-Alumni-Treffen im Ausland gewann sie als eine von sieben deutschen Hochschulen unter 11 besonders erfahrenen Mitbewerbern. Mit 40.000 Euro, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, findet nun im Oktober 2017 die erste Alumni-Wissenschaftskonferenz zum Thema „Grenze Mensch und Maschine“ in Tokio/Japan statt.

Der Titel „The Fine Line between Humans and Machines“ kündigt ein Konferenzprogramm der RWTH mit aktuellen Vorträgen aus den Bereichen der Robotik und Ethik in Japan an. „Angesichts der Entwicklungen robotischer Systeme in der unmittelbaren Umgebung von Menschen, neuer Modelle der Automatisierung im Industrie 4.0-Umfeld und mit einem massiven Durchbruch künstlicher Intelligenz in allen Lebensbereichen ist dieses Thema von zentraler Bedeutung“, erklärt die RWTH-Professorin für Maschinenbau, Sabina Jeschke, das geförderte Programm. „Die Diskussionsstränge, die sich aus den Vorträgen ergeben, liefern relevante Anhaltspunkte für neue Forschungskooperationen und einen gemeinsamen Wissenstransfer zwischen Deutschland und Japan.“

Das Human Technology Center der RWTH Aachen mit neuen interdisziplinären Forschungsgebieten, das RWTH-Institut für Textiltechnik, die University of Tokyo, das Tokyo Institute of Technology und der DAAD beteiligen sich ebenfalls und behandeln das Thema aus ihren Perspektiven.

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Interdisziplinär für diesen Wissenstransfer und die Diskussion vernetzt werden ehemalige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RWTH – Forscher-Alumni –, die in Japan leben und forschen. Sie sind für die RWTH wichtige Multiplikatoren, die Verbindungen zu Deutschland als Forschungsstandort halten und die Verbindung der RWTH zu Japan stärken. „Die Konferenz ist auch ein großes Wiedersehen mit unseren Ehemaligen, für deren Vernetzung wir sehr viel vor Ort unternehmen möchten“, unterstreicht RWTH-Professor Bernd Markert, Rektoratsbeauftragter für Alumni und Direktor des Instituts für Allgemeine Mechanik, das Ziel dieses fachlichen Forscher-Alumni-Treffens in Tokio. Die Konferenz baut auf 60 Jahre gute und intensive Verbindungen der RWTH zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Japan auf. In diesem Zusammenhang soll auch ein Alumni-Verein gegründet werden.

Anmeldung

Interessierte Forscher-Alumni der RWTH, die in Japan leben, können sich für die Teilnahme mit dem Stichwort „Forscher-Alumni-Konferenz“ anmelden. Die Programmdetails und der Zeitpunkt der Konferenz werden zeitnah auf der Webseite der Forscher-Alumni veröffentlicht.

Hintergrund

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Internationales Forschungsmarketing“, das die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinschaftlich durchführen. Ziel des Projekts ist es, für den Forschungsstandort Deutschland im In- und Ausland zu werben und sein Profil im globalen Wissenschaftsmarkt zu schärfen. Alle im Rahmen des Projekts stattfindenden Maßnahmen sind Bestandteil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative "Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland" unter der Marke "Research in Germany".

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