RWTH Start-Up

 

Der RWTH Start-Up ist eine personenbezogene Projektförderung, die als Anschubfinanzierung an den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung gestellt wird, um die eigene wissenschaftliche Selbständigkeit und die Stärkung des wissenschaftlichen Profils zu fördern.

 

Der RWTH Start-Up richtet sich an zwei Zielgruppen:

  • PostDocs, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben und sich maximal im fünften Jahr nach der Promotion befinden
  • Juniorprofessuren (W1), unter Berücksichtigung ihrer Grundausstattungshöhe
 

Dem bewilligten RWTH Start-Up Projekt standen 20.000 Euro bis 40.000 Euro mit einer Laufzeit von circa einem Jahr zur Verfügung. In der Regel wurden Sie von den Mitgliedern des Auswahlgremiums begutachtet und auf deren Vorschlag vom Rektorat bewilligt.

Abzugrenzen ist der RWTH Start-Up von den Entrepreneurship Startups – den Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus.

Die Aufrufe wurden vor Einreichungsfrist durch E-Mail Versand an die Zielgruppe und auf der Webseite von Place to Be veröffentlicht. Die Antragseinreichung erfolgte über das ERS Portal.

Über alle Fakultäten hinweg sind in den acht Aufrufen, im Zeitraum von Dezember 2012 bis Oktober 2019, 386 RWTH Start-Up Anträge eingegangen; bewilligt und gefördert wurden 120 RWTH Start-Up Projekte mit einem gesamten Fördervolumen in Höhe von 2,35 Millionen Euro.

Die RWTH-Start-Up-Förderung hat mich dabei unterstützt, selbstständig ein Forschungsprojekt durchzuführen und somit auch meine akademische Karriere international voranzutreiben. Die Übernahme von Reisekosten ermöglichte es mir, Partner- und andere Forschungseinrichtungen zu besuchen, mein Netzwerk zu erweitern und mit internationalen Forscherinnen und Forschern zusammenzuarbeiten – im Endeffekt führte dies zu meiner Berufung als Senior Research Fellow an die National University of Singapore. Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung, die einen wertvollen Beitrag zur Förderung des so genannten wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland leistet.

Dr. Veronika Deffner, Fakultät 5

 

Governance

Das Programm RWTH Start-Up ist der Maßnahme Place to Be zuzuordnen, abgewickelt wird es nach dem ERS-Auswahlverfahren.

Die Leitung des RWTH Start-Up obliegt der Koordinatorin der Maßnahme Place to Be, Prorektorin Doris Klee. Die Aufgaben der Leitung sind die Vorbereitung und Freigabe der Aufrufe, Evaluierung und Qualitätssicherung.

Das RWTH Start-Up Auswahlgremium besteht neben der Leitung aus den Mitgliedern des ERS-Auswahlgremiums, zwei Vertreterinnen oder Vertretern aus AixCYR, Aachen Center for Young Researchers, und zwei Vertreterinnen oder Vertretern der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aufgaben des Auswahlgremiums sind:

  • Unterstützung der Leitung der Maßnahme
  • Begutachtung und Förderempfehlung an das Rektorat
Mitglieder des RWTH Start-Up Auswahlgremiums
Apl. Prof. Doris Klee Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs
Koordinatorin der Maßnahme Place to Be
Prof. Gerd Ascheid
ERS-Koordinator
Fakultät 6 – Elektrotechnik und Informationstechnik
Dr.-Ing. Okyay Altay Fakultät 3 – Bauingenieurwesen
Dr.rer.nat. Wolfgang Bettray Fakultät 1 – Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Prof. Wolfgang Bleck Fakultät 5 – Georessourcen und Materialtechnik
Prof. Hendrik Bluhm Fakultät 1 – Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Prof. Malte Brettel Fakultät 8 – Wirtschaftswissenschaften
Prof. Tim Brümmendorf Fakultät 10 – Medizin
Prof. Stefan Decker Fakultät 1 – Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Prof. Aloys Krieg Fakultät 1 – Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Prof. Dorit Merhof Fakultät 6 – Elektrotechnik und Informationstechnik
Dr. Elke Müller
ERS-Koordinatorin
Leiterin Dezernat 4
Prof. Stella Neumann Fakultät 7 – Philosophische Fakultät
Prof. Oliver Pabst Fakultät 10 – Medizin
Prof. Kai-Uwe Schröder Fakultät 4 – Maschinenwesen
Prof. Wolgang Schröder Fakultät 4 – Maschinenwesen
Dr.-Ing. Jaan-Willem Simon Fakultät 3 – Bauingenieurwesen
Prof. Ulrich Simon
ERS-Koordinator
Fakultät 1 – Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Dr.-Ing. Mathias Wien Fakultät 6 – Elektrotechnik und Informationstechnik