Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer

 

Im Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ forschen 25 Professorinnen und Professoren mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Maschinenbau, der Materialwissenschaften, Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Psychologie in interdisziplinären Teams an Lösungen für erfolgreiche Produktion in Hochlohnländern.

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Christian Brecher

Geschäftsführender Direktor

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+49 241 80 27407

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Mit dem Exzellenzcluster wurde das „Aachen House of Production Technology“ gegründet, das die produktionstechnischen Kompetenzen an der RWTH Aachen bündelt. Es ermöglicht insbesondere die Kooperation und Einbindung von Unternehmen sowie Nachwuchswissenschaftlern weltweit in die Aktivitäten des Exzellenzclusters.

Die Aachener Produktionstechnik freut sich über die positive Entscheidung des zuständigen Bewilligungsausschusses vom 15. Juni 2012 zum Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“. Beantragt wurden Fördermittel in Höhe von 40 Millionen Euro. „Mit der weiteren Förderung wird der besonderen Bedeutung der Produktion für Volkswirtschaft und Menschen am Standort Deutschland Rechnung getragen“, so Prof. Dr. Ing. Christian Brecher, Sprecher des Clusters. Die Aachener Wissenschaftler stellen sich engagiert der Verantwortung, die großen Herausforderungen zur Entwicklung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Produktionstechnik anzu­gehen, um den Standort Deutschland zu sichern.

Die Produktionstechnik leistet einen wichtigen Beitrag für Wohlstand und soziale Stabilität in Hochlohnländern. Mehr als 30 Prozent der europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeit­nehmer sind dem produzierenden Gewerbe zuzuordnen. Allerdings sehen sich produzierende Unternehmen heute erschwerten Rahmenbedingungen ausgesetzt, die in­folge dynamischer, globaler Entwicklungen als ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen auftreten. Künftig werden Modelle und Technologien, die bereits in der ersten Phase im Exzellenzcluster entwickelt wurden, zu einer ganzheitlichen Produktionstheorie kombiniert, die auch ökologische und soziale Anforderungen integriert. Diese ganzheitliche Betrachtung soll produzierenden Unternehmen befähigen, auf globale Herausforderungen schnell zu reagieren und von diesem Vorsprung entsprechend zu profitieren.