Brigitte-Gilles-Preis
2007 hat die RWTH Aachen zum ersten Mal den Frauenförderpreis verliehen. In den Jahren 2008 bis 2011 folgte die jährliche Verleihung des Brigitte-Gilles-Preises. Die Hochschule förderte damit Schulprojekte, die zur Weckung und Förderung des Interesses von Mädchen an Naturwissenschaften und Technik beitrugen, sowie RWTH-interne Projekte und Maßnahmen, die sich intensiv um die Ansprache von Studentinnen in den Anfangssemestern bemühten.
Nach wem ist der Brigitte-Gilles-Preis benannt?
Ich möchte den Frauen die Augen öffnen für all ihre Chancen.
Brigitte Gilles
Professorin Brigitte Gilles war seit 1980 ordentliche Professorin für Psychologie und seit 1983 Dekanin der Pädagogischen Fakultät. Nach deren Schließung blieb sie bis zu Ihrer Emeritierung 1994 Professorin an der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen.
Brigitte Gilles setzte sich schon zu Beginn ihrer Laufbahn für eine geschlechtergerechte Hochschule ein; hatte sie doch schon länger an wissenschaftlichen Studien über geschlechterspezifische Ungleichheiten gearbeitet. 1989 hielt sie als Dekanin vor dem Senat eine flammende Rede für den Erhalt der Pädagogischen Hochschule und konnte damit zumindest die Bezeichnung „Fachbereich 9“ retten.
1991 wurde Brigitte Gilles zur ersten Frauenbeauftragten der RWTH Aachen gewählt. Ihr Ziel formulierte sie nach der Wahl sehr klar und deutlich.