Warum die RWTH Aachen?

  SuperC und Hörsaalgebäude "Ehemaliges Heizkraftwerk" Peter Winandy

Die RWTH Aachen ist ein Ort, an dem die Zukunft unserer industrialisierten Welt gedacht wird. Die Hochschule erweist sich als zunehmend international wahrgenommener Hot Spot, an dem innovative Antworten auf die globalen Herausforderungen erarbeitet werden. Mit ihrem Abschneiden in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat die Universität ihre Spitzenposition in der deutschen Wissenschaftslandschaft bestätigt.

 

Kennzahlen und Rankingergebnisse

  1. Die RWTH hat 2016 über 325 Millionen Euro Drittmittel verausgabt. Damit hat sich das Drittmittelvolumen, das zum größten Teil zu Zwecken der Auftragsforschung verwendet wird, in den letzten fünf Jahren auf hohem Niveau stabilisiert.
  2. Die Rankings von „Wirtschaftswoche“ und anderen setzen die RWTH Aachen zum wiederholten Male auf Platz eins.
  3. An der Hochschule wird zwischen 2009 und 2016 für mehr als 300 Millionen Euro neu gebaut oder alte Bausubstanz instand gesetzt, wobei die Investitionen in den RWTH Aachen Campus noch gar nicht berücksichtigt sind.
 

RWTH Aachen – Zukunft denken

Forschungsprofil der RWTH Aachen University

Die Forschung an der RWTH Aachen widmet sich Fragestellungen, die sich aus den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit ergeben. Ziel der Hochschule ist es, Lösungen für die heutigen komplexen Probleme auf der Grundlage integrierter, interdisziplinärer Forschungsansätze zu erarbeiten.

Die Strategie der Hochschule legt einen Schwerpunkt auf die Integration von Grundlagenforschung und angewandter Forschung. Ebenso werden an der RWTH Aachen exzellente disziplinäre und interdisziplinäre Forschung eng verzahnt. Die interdisziplinäre Ausrichtung ist insbesondere bei großen Forschungsprojekten von zentraler Bedeutung und liefert vor allem für die Natur- und Ingenieurwissenschaften wichtige Beiträge.

Vor diesem Hintergrund hat die RWTH Aachen die folgenden Profilbereiche eingerichtet:

  • Computational Science & Engineering
  • Energy, Chemical & Process Engineering
  • Information & Communication Technology
  • Material Science & Engineering
  • Medical Science & Technology
  • Molecular Science & Engineering
  • Mobility & Transport Engineering
  • Production Engineering

Die Forschung wird zum Teil auch in der Jülich Aachen Research Alliance, kurz JARA, einer Allianz zwischen RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich vorangetrieben. In einem deutschlandweit einzigartigen Modell überwinden die beiden Einrichtungen das Nebeneinander von universitärer und außeruniversitärer Forschung und Lehre, so zum Beispiel auf den Gebieten der Hirnforschung, der Informationstechnologien, der Simulationswissenschaften mit Höchstleistungsrechnern sowie der erneuerbaren Energien. JARA bietet ein herausragendes wissenschaftliches Umfeld und ist somit für Forscherinnen und Forscher aus aller Welt attraktiv.

Reputation

Die RWTH war zweimal in Folge in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich und ist heute eine der elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert anspruchsvolle Grundlagenforschung an der RWTH in zahlreichen Projekten. Im DFG-Förderranking lag die RWTH zwischen 2011 und 2013 deutschlandweit auf dem dritten Platz; in den Ingenieurwissenschaften nahm sie in diesem Zeitraum die Spitzenposition ein. Bezüglich der im Rahmen von HORIZON 2020 erhaltenen EU-Fördermittel erzielte die RWTH 2016 deutschlandweit den zweiten Platz.

Des Weiteren erhalten zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Förderung durch den Europäischen Forschungsrat ERC. 2016 gehören erneut vier Wissenschaftler der RWTH Aachen zu den "Highly Cited Researchers" – die internationale Auswertung benennt Forscherinnen und Forscher, deren Publikationen in den Naturwissenschaften, der Medizin und den Sozialwissenschaften weltweit am häufigsten zitiert werden.

Die RWTH ist davon überzeugt, dass erfolgreiche Innovation auf Forschung basiert, die einen Mehrwert für Gesellschaft und Wirtschaft schafft; umgekehrt generieren die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesellschaft neue Ideen und Ansätze für die Forschung.

Somit verfolgt die RWTH einen ganzheitlichen Ansatz, der zahlreiche Transferaktivitäten in Forschung und Lehre umfasst – ausgehend von der Idee bis hin zum fertigen Produkt. Den Forschenden und ihren Partnern in Industrie und Wirtschaft stehen dabei zahlreiche Instrumente zu Verfügung, die den Innovationsprozess flankierend unterstützen. Neben den gezielten Aktivitäten der Lehrstühle und Institute ist hier insbesondere das Transfer- und Gründerzentrum der Hochschule zu nennen – dieses bietet ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen in den Bereichen des Technologietransfers und der Gründerförderung.

Nicht zuletzt dank ihrer Lage im Zentrum Europas und im Grenzgebiet zu Belgien und den Niederlanden ist die RWTH Aachen eine treibende Kraft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Der RWTH Aachen Campus hat sich zu einem der größten Forschungsparks in Europa entwickelt und macht die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie sichtbar.