Die Profilbereiche der RWTH Aachen
Die RWTH ist überzeugt, dass Universitäten zur Lösung der komplexen, vielgestaltigen Probleme in der Wissenschaft einen entsprechend integrierten Ansatz finden müssen. Die zweite Phase des Zukunftskonzepts wird den entscheidenden Schritt in Richtung einer umfassenden Integration bringen. Ein Element hierbei ist die Entwicklung und Integration von Profilbereichen, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.
Ansprechpartner
Die RWTH Aachen hat acht Profilbereiche festgelegt:
Computational Science & Engineering
Energy, Chemical & Process Engineering
Information & Communication Technology
Material Science & Engineering
Molecular Science & Engineering
Mobility & Transport Engineering
Die Profilbereiche sind auf interdisziplinäre Themenstellungen ausgerichtet und erhöhen damit die Befähigung der RWTH Aachen, bedeutende Forschungsvorhaben und Großprojekte in den jeweiligen thematischen Forschungsfeldern zu bearbeiten. Dies erfolgt insbesondere dadurch, dass
- die Kommunikation der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verstärkt und Bearbeitungswege verkürzt werden;
- wissenschaftliche Kompetenzen und Forschungsaktivitäten gebündelt werden;
- neue Möglichkeiten für die Zusammenführung bestehender Initiativen und für bottom-up gesteuerte Ideengenerierung entstehen;
- Impulse für eine fakultätsübergreifende Struktur- und Entwicklungsplanung sowie das Potential zur Lösung neuer wissenschaftlicher interdisziplinärer Fragestellungen gefördert werden;
- und die nationale wie internationale Sichtbarkeit des wissenschaftlichen Profils der Hochschule erhöht wird.
Intensivierung interdisziplinärer Zusammenarbeit
Ziel ist eine effektive Organisation der interdisziplinären Zusammenarbeit an der RWTH Aachen, die mit den Inhalten und Maßnahmen der „Strategie 2020“ sowie dem Zukunftskonzept „Meeting Global Challenges“ der RWTH konform geht.
Der Erfolg der Profilbereiche setzt dabei eine exzellente Grundlagenforschung in den einzelnen Disziplinen voraus.
Erfolg und Bedeutung der Bereiche werden an Leistungsindikatoren bemessen. Hierzu zählen beispielsweise Publikationen, internationale Reputation der Forschungsergebnisse, sowie Drittmittel.