Forschergruppe 860

 

Neue Prozessketten für endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile: Integration von Preformen, Imprägnieren, Formen und Vernetzen

Das Ziel der Forschergruppe besteht in dem Aufbau und in der Erforschung von neuen großserientauglichen Prozessketten zur Herstellung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile.

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Christian Hopmann

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Christian Hopmann

Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV)

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Dies soll durch einen hohen Grad an Automatisierung der kompletten Wertschöpfungskette, vom Roving bis zum fertigen Bauteil, erreicht werden. Bei den Faserwerkstoffen werden vor allem Kohlenstofffasern und Glasfasern eingesetzt; bei den Matrixwerkstoffen stehen Epoxidharze und Polyurethane im Mittelpunkt.

In acht Teilprojekten erforscht die Gruppe die Prozessketten

  • Spaltimprägnierung,
  • Sprühimprägnierung und
  • Hochdruckimprägnierung.

Fertigungsstufen

Innerhalb der Prozessketten wiederum richten die beteiligten Forscherinnen und Forscher ihr Augenmerk auf die Fertigungsstufen "Textiles Preformen", "Imprägnieren" und "Formen/Vernetzen" und ergänzen ihre Arbeit durch weitere Untersuchungen in den Bereichen der "Handhabung" und der "Werkzeugtechnologie".

Die Fertigungsstufe "Textiles Preformen" hat zum Ziel, handhabungsfeste, endkonturnahe Verstärkungsfaserstrukturen an die Kunststofftechnik zu liefern, welche durch einfaches Ablegen in die Form weiterverarbeitet bzw. imprägniert werden können.

Die Sektionen "Imprägnieren", "Formen" und "Vernetzen" bauen auf herkömmlichen Verfahren auf, entwickeln aber auch neue Verfahren, um textile Preforms in kurzen Taktzeiten imprägnieren und konsolidieren zu können

Weiteren Teilprojekte erforschen notwendige Betriebsmittel im Bereich "Handhabung" und "Werkzeugtechnologie" für eine schnelle und durchgehende Prozesskette für Bauteile aus Faserverbundkunststoff (FVK).

Ziele

Durch die gesamtheitliche Betrachtung der Prozessketten soll die Herstellung von Strukturbauteilen aus faserverstärkten Kunststoffen mit einem Faservolumengehalt von über 50 Prozent in Taktzeiten von unter 10 Minuten ermöglicht werden.

Insgesamt entwickelt die Forschergruppe Schlüsseltechnologien für die zukünftige Verarbeitung von Faserverbundkunststoffe.

 

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