Qualitätspakt Lehre

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Nach einer erfolgreichen ersten Ausschreibungsrunde kann die RWTH Aachen in der zweiten Förderphase die begonnenen Projekte nunmehr fortsetzen, da sie beim bundesweiten Programm zur Qualität der Lehre erneut zweifach erfolgreich war, sowohl mit ihrem hochschulweiten Antrag wie auch mit dem Verbundantrag der Universitäten RWTH Aachen, Ruhr-Universität Bochum und Technische Universität Dortmund. Damit sieht sie sich in ihrer Strategie für die Lehre wie auch bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen im Rahmen des Qualitätspaktes Lehre von Bund und Ländern bestätigt.

Am 23. Mai 2016 wurden die Zuwendungsbescheide vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Herrn Thomas Rachel, MdB überreicht. Rund 38 Millionen Euro, die sich circa hälftig auf die beiden Förderperioden aufteilen, stehen der RWTH Aachen vom 1. Oktober 2011 bis 31. Dezember 2020 zur Umsetzung ihrer Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen zur Verfügung. Dabei erhält das Programm „RWTH 2020 Exzellente Lehre“ in den kommenden vier Jahren rund 16,3 Millionen Euro für die bessere Betreuung sowie eine mehr zielgerichtete und individuelle Beratung der Studierenden. Die zweite schriftliche Zusage über 3,4 Millionen Euro ist an den Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau und das Zentrum für Lern- und Wissensmanagement, ZLW/IMA, adressiert. Dort ist auf Aachener Seite das Projekt „Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften – ELLI“ angesiedelt.

Auf dem Weg zur Erreichung ihrer Ziele will die RWTH mit dem hochschulweiten Förderteil die Maßnahmen für Studieninteressierte stärken – weitere Schülerlabore, Studienfach-Assessments – und das Mentoring intensivieren. Zur Optimierung der Weiterbildung und passgenauen Adressierung werden die Elemente Research und Network mit der Qualifizierung im Center for Excellence in Academic Teaching and Learning zusammengeführt. Das Exploratory Teaching Space offenbarte einen enormen Bedarf an hochwertigen Blended Learning-Inhalten, so dass eine neue Serviceeinheit „Medien für die Lehre“ flächendeckend die Umsetzung moderner, mediengestützter Lehrformate von Produktion bis Controlling begleiten soll.

ELLI fokussiert in ihren Maßnahmen die drängendsten Anforderungen an die Ingenieurausbildung der kommenden Jahre, zum Beispiel Berücksichtigung von Implikationen der Industrie 4.0, zunehmende Bedeutung unternehmerischen Denkens, Nutzung der Potentiale virtueller und augmentierter Lernwelten zur forschungs- und praxisnahen Ausbildung.