StOEHn-Ergebnisse

 

Die Workload-Ermittlung dient zur Überprüfung der Studierbarkeit der Bachelor- und Masterstudiengänge. Studierende eines Studiengangs geben hier ihre tatsächliche Arbeitsbelastung für jedes Modul an. Diese Angaben werden dem theoretisch vorgegebenen Soll-Workload, der anhand der ECTS-Punkte festgelegt ist, gegenübergestellt. So können Theorie und Praxis miteinander verglichen werden. Für jedes akademische Jahr wird die Befragung ausgewertet und ein StOEHn-Bericht pro Studiengang erstellt. Die Ergebnisse aus diesem Bericht dienen als Grundlage für die Optimierung des jeweiligen Studiengangs.

Die StOEHn-Erhebung ist eines der zentralen Qualitätsbewertungsverfahren im Bereich Studium und Lehre, welche in einer Ordnung geregelt sind und in jeder Fakultät der RWTH Aachen durchgeführt werden.

 

Ergebnisbericht

Der StOEHn-Bericht bietet wertvolle Informationen bezüglich der Relation von theoretisch angenommenem Soll-Workload zu dem tatsächlich durch die Studierenden wahrgenommenen Ist-Workload. Der StOEHn-Bericht umfasst verschiedene Bereiche.

Zuerst wird die Beteiligung aller Studierenden je Studiengang ausgewertet, beispielsweise für das aktuelle Semester. Unter Downloads sind die Beteiligungsquoten für die jeweiligen Semester verfügbar.

Die Workload-Übersicht stellt den Kern des Berichtes dar. Hier wird für einen bestimmten Studiengang sowohl der durchschnittliche Ist-Workload als auch der Soll-Workload pro Modul angezeigt. Diese werden miteinander verglichen, um Anhaltspunkte dafür zu gewinnen, ob die Arbeitsbelastung in einem angemessenen Maße besteht. Es wird auch angegeben, ob es in einem Modul zu einer Überlastung bzw. zu einer Unterauslastung kam.

Schließlich werden die Verbesserungsvorschläge der Studierenden zu jedem Modul in einer Liste zusammengefasst. Hier können beispielsweise Lösungsvorschläge zur Optimierung von Veranstaltungen gegeben werden, die zur Senkung des Workloads beitragen.

Was passiert mit dem Bericht?

Der StOEHn-Bericht wird jährlich nach Abschluss eines akademischen Jahres an die Studiengangsverantwortlichen versendet, wenn die Beteiligungsquote für einen Studiengang mindestens fünf Prozent beträgt. Zu den Studiengangsverantwortlichen gehört die Fakultätsleitung, die Fachgruppenvertretung, die Prüfungsausschussvorsitzenden sowie die Fachschaften. Bei diesen Personen kann der StOEHn-Bericht von Studierenden und Lehrenden der RWTH Aachen zur Einsichtnahme angefragt werden.

Neben weiteren Qualitätsbewertungsverfahren für Studium und Lehre unterstützt StOEHn die Studiengangsverantwortlichen bei der Umsetzung der Optimierungsmaßnahmen. Dies ist auch in der entsprechenden Evaluierungsordnung geregelt. Die RWTH Aachen geht davon aus, dass die Angaben zum Workload eines Studiengangs repräsentativ sind, wenn sich mindestens fünf Prozent der Studierenden an der Befragung beteiligen. Nur durch die aktive Teilnahme der Studierenden können Korrekturen der Defizite erfolgen und positive Fälle als Vorbild genutzt werden.