Alumni-Magazin „keep in touch“

 

Ausgabe 62, Wintersemester 2016/17

Von Aachen ins Silicon Valley

Schon als Kind mit zehn Jahren interessierte Hassan Sawaf sich für das Programmieren und den Bau von Computern. Als Director of Artificial Intelligence (AI) bei Amazon ist er inzwischen leitender Mitarbeiter eines der bekanntesten IT-Unternehmen der Welt.

Während seines Informatik-Studiums an der RWTH hat Sawaf sich am Lehrstuhl für Sprachverarbeitung und Mustererkennung intensiv mit Spracherkennung auseinander gesetzt. Schließlich ergab sich daraus die Gründung eines eigenen Unternehmens im Jahr 2000, das er 2004 an einen amerikanischen Mitbewerber in Virginia verkaufte und – sozusagen mit seinem Unternehmen – in die USA wechselte.

Im September war Hassan Sawaf als Experte bei der Großveranstaltung „aachen 2025“ zum Thema Digitalisierung ein gefragter Gesprächspartner. Auch die „keep in touch“-Redaktion nutzte die Gelegenheit und sprach mit ihm über seinen Weg von Aachen ins Silicon Valley, die besondere Gründerkultur in den USA und wichtige Aspekte der Digitalisierung.

Weitere Themen

  • „The Fine Line Between Humans and Machines“ – RWTH erhält Förderung für ihre erste Forscher-Alumni-Konferenz in Tokio 2017. Im Wettbewerb der Alexander von Humboldt-Stiftung um eine Förderung internationaler Alumni-Arbeit und eines Forscher-Alumni-Treffens im Ausland gewann sie als eine von sieben deutschen Hochschulen unter 35 Mitbewerbern. Im Oktober 2017 findet nun die erste RWTH Alumni-Wissenschaftskonferenz zum Thema „Grenze Mensch und Maschine“ in Tokio/Japan statt.
  • „StreetScooter – wie alles begann“. Im April 2016 gab die Post bekannt, mit der Serienfertigung des StreetScooter „Work“ zu beginnen. Bis August 2016 waren bereits 1.000 Fahrzeuge produziert. Ab 2017 sollen jährlich circa 10.000 Fahrzeuge produziert werden. Eine einmalige Geschichte – die an der RWTH Aachen begann. Im Gespräch beschreibt Professor Günther Schuh, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik sowie geschäftsführender Direktor des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen, die Entstehung und weitere Entwicklung des kleinen E-Autos.
  • Digitalisierung für Gegenwart und Zukunft – „Aachen 2025“ macht digitalen Wandel erlebbar. Das Thema Digitalisierung ist zwar in Medien und Expertenkreisen sehr präsent, eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung dazu findet aber kaum statt. So empfand es Rolf Geisen, Vorstand des REGINA e.V., REGionaler INdustrieclub Informatik Aachen. Um dieses zu ändern, entwickelte er gemeinsam mit weiteren Aachener Persönlichkeiten ein Veranstaltungsformat, das die vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung und den digitalen Wandel für jedermann vor Ort ganz konkret und anschaulich erlebbar machte.

und andere

 
 

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