Alumni-Stimmen

 

Ich bereue keinen Tag des Studiums in Aachen

Sven Siauw privat

Mein erster Eindruck von Aachen war nicht sehr erfreulich. Ich besuchte die Stadt, in der ich eventuell studieren wollte, im Frühjahr 1998. Sie empfing mich mit ihrem typischen Dauernieseln. Trotzdem entschied ich mich dafür, Elektrotechnik an der RWTH Aachen zu studieren. Als ich mich einschreiben wollte, empfing mich die Stadt mit heiterem Sonnenschein und ich verliebte mich spontan in sie.

Mittlerweile sind Jahre vergangen und inzwischen habe ich die Stadt aus beruflichen Gründen verlassen. Ich bereue keinen Tag des Studiums in Aachen. Einige meiner besten Freunde habe ich im Studium kennen gelernt. Sie sind alle sehr erfolgreich in den Beruf gestartet, was für die Ausbildung und den guten Ruf der RWTH Aachen spricht. Auch jetzt treffe ich im Arbeitsalltag immer wieder ehemalige Aachenerinnen und Aachener, und irgendwie verbindet es, durch dieselbe Schule gegangen zu sein. Jeder teilt außerdem die Erinnerungen an die Pontstraße, das Reitturnier CHIO oder das Eishockeyturnier der Fakultäten Medizin, Maschinenbau und Elektrotechnik.

Auch ich selbst war an der Hochschule sportlich aktiv: Vier Jahre lang war ich Teil der „Aixplosives“, der Softballmannschaft der RWTH und FH Aachen. In meinem letzten Semester gelang es uns, Deutscher Hochschulmeister zu werden. An dieser Stelle einen schönen Gruß und ein Dankeschön an die Aixplosives!

Heute komme ich gerne nach Aachen zurück und erinnere mich an meine Studienzeit. Ich hoffe, den zukünftigen Absolventinnen und Absolventen wird es ebenso gehen.

Dipl.-Ing. Sven Siauw, Bamberg

Trotz meiner Liebe zu Aachen habe ich die Stadt zweimal verlassen. Ich hatte mir schon früh vorgenommen, Spanisch zu lernen, und wollte eigentlich ein Erasmusjahr in Spanien verbringen. Als ich dies mit Professor Haubrich diskutierte, sagte dieser nur: "Europa? Das ist doch langweilig, gehen Sie doch nach Argentinien." Kurze Zeit später habe ich dann auf Professor Haubrichs Empfehlung eine Studienarbeit in San Juan in Argentinien geschrieben und dort vier eindrucksvolle Monate verbracht. Vor meinem Diplom absolvierte ich außerdem noch ein Praktikum in Spanien.

 

Ankunft Bahnhof Aachen-West: Es regnet

Alumnus Dieter Wittek privat

Immatrikulation

Mitte März 1967– Ankunft Bahnhof Aachen-West: Es regnet.
Kahle Bäume – dunkelrote, fast schmutzige Backsteinbauten.
Beklommenheit.
Der Weg führt am Audimax vorbei zum Hauptgebäude.
Das Einschreiben ist  verhältnismäßig unbürokratisch, trotz der Schlangen.
Es gibt zwei Schalter:
die eine Dame ist nett, hilfsbereit und freundlich,
die andere erinnert an die Schreibstube der Bundeswehr, der man gerade entkommen schien.

Aber am Schluss hatte ich den orangefarbenen Studentenausweis.

Der Regen hatte aufgehört.
Der Markt, das Rathaus, der Dom: sehr beeindruckend.
Am Elisenbrunnen blühen Krokusse und Narzissen.
Die Frühlingssonne kommt hervor.

Gut bald hier studieren zu dürfen.

Diether Wittek, Kirchlinteln

 

Ich hatte die richtige Wahl getroffen

Alumnus Matthias Hüttl privat

Schon während meiner Schulzeit habe ich mich für Naturwissenschaften interessiert, und besonders das Fach Chemie weckte in mir den Forscherdrang. So entschloss ich mich, nach bestandenem Abitur den Diplom-Studiengang Chemie an der RWTH Aachen zu beginnen. Wie sich bereits nach wenigen Semestern herausstellte, hatte ich die richtige Wahl getroffen, sowohl was die Hochschule anging als auch das Studienfach. Schnell war mir das beschauliche Leben in Aachen vertraut geworden und ich genoss die Zeit als Student, soweit das die Vielzahl der Praktika an der Hochschule zuließ. Elf Semester später war ich dann frisch diplomierter Chemiker und es stand für mich außer Frage, auch meine Promotion an der RWTH durchzuführen.

Ich kann ruhigen Gewissens und voller Überzeugung sagen, dass ich mich jederzeit wieder für ein Studium an der RWTH Aachen entscheiden würde.

Dr.rer.nat. Matthias R. M. Hüttl, Hamburg

Während dieser Zeit habe ich viele Menschen getroffen, die mein Leben positiv verändert und bereichert haben. Mit vielen von ihnen werde ich auch in Zukunft befreundet sein und auf die schönen Erinnerungen der Studienzeit zurückblicken.

 

Schöne Erinnerungen an Aachen und die RWTH

Nach einer Empfehlung eines Landsmannes, der in Aachen promovierte, kam ich in die ruhige, kleine und schöne Stadt zum Studium des Bauingenieurwesens. Der Weg zum Erfolg war nicht nur rosig. Aber folgende Faktoren haben meine Studienzeit an der RWTH Aachen bereichert:

  • Gute Kontakte zu meinen deutschen und ausländischen Kollegen im Studentenwohnheim, an der Hochschule und zu den Bürgern der Stadt Aachen, wo ich mit meiner Familie wohnte.
  • Finanzielle Unterstützung des DAAD und die gute Betreuung an der Hochschule.
  • Gute Atmosphäre am Institut für Bauforschung (ibac) unter Leitung von Professor Karlhans Wesche.
  • Teilnahme und aktive Mitwirkung an Exkursionen, Tagungen und Veranstaltungen in und außerhalb Aachens.

Ich erinnere mich besonders an zwei wichtige Begebenheiten aus meinem Leben, die in Aachen stattfanden: die Geburt meiner ersten Tochter im Luisenhospital sowie das Promotionsfest nach der Doktorprüfung.

Dr.-Ing. El-Hoseny Wahdan, Kairo

Seit 30 Jahren pflege ich gute Kontakte zu einigen Mitarbeitern am ibac. Darüber hinaus bin ich auch noch Mitglied des Baustoffvereins in Aachen.