Metallurgical Engineering M.Sc.

 

Steckbrief

Eckdaten

Abschluss:
Master of Science
Studienbeginn:
Wintersemester
Regelstudienzeit:
4 Semester
ECTS-Punkte:
120Mehr Informationen

Was ist damit gemeint?

ECTS sind Leistungspunkte, die den Arbeitsaufwand im Studium messen.

Sprache:
Englisch

Zugangsvoraussetzungen

  • 1. Hochschulabschluss, fachliche Vorbildung gem. PO Mehr Informationen

    Was ist damit gemeint?

    Ein anerkannter erster Hochschulabschluss, durch den die fachliche Vorbildung für den Masterstudiengang nachgewiesen wird. Die für ein erfolgreiches Studium erforderlichen Kenntnisse sind in der jeweiligen Prüfungsordnung (PO) festgelegt.

  • Sprachkenntnisse in Englisch Mehr Informationen

    Was ist damit gemeint?

    Zur Einschreibung in diesen Studiengang muessen Sie Kenntnisse in der Unterrichtssprache nachweisen. Details regelt die Pruefungsordnung.

Zulassung für Erstsemester

frei
kein NC

Zulassung höhere Semester

frei
kein NC

Sprachvoraussetzungen

  • siehe Studiengangbeschreibung

Termine und Fristen

 

Studienziele

Bei Metallurgical Engineering geht es um die Entwicklung, Fertigung und Verarbeitung von Eisen- und Nichteisenwerkstoffen sowie von Mineralstoffen. Es bildet die Grundlage für innovative Produkte und neue technologische Entwicklungen in den Bereichen Industrie, Technologie und Medizin. Die Forschung in dieser Fachgruppe konzentriert sich auf Werkstoffdesign. Dazu gehört allgemeine Forschung, um die Struktur bekannter Werkstoffe, wie Stahl, Aluminium, Magnesium, Glas, Keramik, und die Möglichkeiten, diese zu optimieren, zu bestimmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dieser Fachgruppe beschäftigen sich außerdem mit Fragestellungen rings um die Bereiche Oberflächentechnologie, Recycling, Fertigung und Verarbeitung, wobei sie hochmoderne Fertigungsverfahren einschließlich Qualitätssicherungskontrollen einsetzen.

 

Studienverlauf

Allgemeine Studienbeschreibung

Der Studiengang vermittelt detaillierte Kenntnisse und Verständnis der Metallurgietechnik. Der besondere Schwerpunkt liegt auf industriellen Forschungs- und Entwicklungspraktiken und modernen Fertigungsverfahren. In diesem Studiengang sollen die Studierenden ihre Fähigkeiten verbessern, Projekte zu entwickeln und zu managen sowie Projektteams zu leiten und zu koordinieren.

Dieser Studiengang konzentriert sich auf alle Disziplinen innerhalb der Bereiche Metallurgical Engineering und Werkstofftechnik. Zu Beginn des Studiums müssen die Studierenden ihren individuellen Vertiefungsbereich wählen:

  • Verfahrenstechnik für Metalle
  • Physikalische Metallurgie und Werkstoffe
  • Werkstoffkunde Mineralstoffe
  • Werkstoffkunde Stahl

Studiumaufbau

Zu Beginn des Studiums wählen die Studierenden eine der angebotenen Vertiefungen als ihren individuellen Studienschwerpunkt aus. Die Auswahl der Vertiefung bestimmt sechs Grundkurse aus einem Verzeichnis (Thermochemie, Physikalische Metallurgie, Transportphänomene, Prozessleittechnik, Fertigungstechnologie für Metalle, Mineralstoffe, Metallische Werkstoffe, Metallurgische Prozesstechnik und Recycling sowie Fertigungstechnologie für Mineralstoffe) sowie die Hauptstudienfächer.

Für diesen Studiengang kann aus vier Vertiefungsbereichen gewählt werden:

Verfahrenstechnik für Metalle

  • Schmelzbehandlung und Strangguss
  • Grundverfahren in der Nichteisenmetallurgie
  • Gießverfahren und Gusslegierungen
  • Grundlagen und Lösungsmethoden in der Metallumformung
  • Industrieofenbau

Physikalische Metallurgie und Werkstoffe

  • Erweiterte Physikalische Metallurgie
  • Einführung in die Texturanalyse
  • Mikromechanik der Werkstoffe
  • Umfassender Laborkurs in Physikalischer Metallurgie

Werkstoffkunde Stahl

  • Werkstoffkunde Stahl
  • Einführung in die Texturanalyse
  • Werkstoffcharakterisierung
  • Laborkurs Physikalische Metallurgie

Der Studiengang wird ergänzt mit

  • einem Aufbaukurs (Deutschkurs)
  • einem zehnwöchigen Praktikum
  • einer studienbegleitenden Projektarbeit von etwa sechs Wochen
  • einer sechsmonatigen Masterarbeit, in der die Studierenden praktische Probleme in ihrem gewählten Vertiefungsbereich lösen müssen. Während dieser Masterarbeit werden die Studierenden in RWTH-Forschungsteams eingebunden.
 

Voraussetzungen

Formale Zugangsvoraussetzungen

  • Studieninteressierte müssen einen anerkannten ersten Studienabschluss (Bachelor of Science oder Engineering) in Metallurgie, Werkstofftechnik oder einer anderen benachbarten Disziplin vorweisen können, der durch eine international anerkannte Institution auf Universitätsniveau verliehen wurde.
  • Zudem müssen Kenntnisse der englischen Sprache nachgewiesen werden, die den Anforderungen der Prüfungsordnung entsprechen. Den entsprechenden Link finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Für Studiengänge, die in englischer Sprache unterrichtet werden, müssen Bewerberinnen und Bewerber Englisch fließend in Wort und Schrift beherrschen. Auch wenn sämtliche Kurse auf Englisch unterrichtet werden, wird von den Studierenden dennoch erwartet, dass sie während ihres Aufenthalts in Deutschland Deutsch lernen. Zu diesem Zweck wird vor Studienbeginn und während des ersten Jahres ein Grundlagenkurs Deutsch angeboten.

Besondere Zugangsvoraussetzungen

Die Studierenden sollten daran interessiert sein, ihre Karriere im Bereich Metallurgie oder Werkstoffkunde fortzusetzen. Der Studiengang eignet sich für Techniker, die sowohl aus der Industrie als auch von der Universität kommen. Studienbewerberinnen und Studienbewerber sollten ihre Kenntnisse in Mathematik, Wissenschaft und Technik anwenden können, um technische Probleme zu erkennen, zu formulieren und zu lösen sowie um Experimente in einem Laboraufbau vorzubereiten und durchzuführen.

 

Berufsperspektiven

Metallurgietechnikerinnen und Metallurgietechniker arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen der Industrie, darunter Forschung und Entwicklung, Design, Fertigungsplanung, Verkauf und Vertrieb, Qualitätsmanagement und Organisation. Mit Abschluss dieses Studiengangs erhalten die Studierenden einen M.Sc.-Abschluss, der weltweit hoch angesehen ist.

 

Prüfungsordnung

Generelle Zugangsvorausetzungen, wie zum Beispiel bezüglich geforderter Sprachkenntnisse, sind in der Übergreifenden Prüfungsordnung der RWTH geregelt.

Die fachspezifische Prüfungsordnung regelt rechtsverbindlich Studienziele, Studienvoraussetzungen, Studienablauf und Prüfungen. Sie enthält in ihrem Anhang die Beschreibung der Module, aus denen sich der Studiengang zusammensetzt.

 

Fakultät

Der Masterstudiengang Metallurgical Engineering wird von der Fachgruppe Metallurgie und Werkstofftechnik an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik angeboten.