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Die Hochschulleitung plant, zum Sommersemester 2011 eine multifunktionale Chipkarte einzuführen, die mehrere unterschiedliche Funktionen auf sich vereint.
Die multifunktionale Chipkarte erhält folgenden Aufdruck:
Das Lichtbild wird als optisches Identifikationsmerkmal auf dem Studierendenausweis benötigt. Wenn Sie Ihr Passfoto jetzt hochladen, gehören Sie zu den Ersten, die nach Zahlung des Semesterbeitrags (und dadurch erfolgter Rückmeldung) im Frühjahr 2011 die multifunktionale Chipkarte erhalten.
Da das Layout der multifunktionalen Chipkarte den Namen der Karte gestalterisch berücksichtigen sollte, wird an dem Layout seitens der Projektgruppe erst nach Abschluss eines Namenswettbewerbes gearbeitet.
In die Plastikkarte ist ein Chip mit einer Antenne eingelassen. Beide sind von außen nicht sichtbar. Wenn dieser Chip in 10 cm Abstand zu einem Lesegerät gehalten wird, wird er über ein elektromagnetisches Feld mit Strom versorgt und kann ausgelesen und beschrieben werden - vorausgesetzt, das Lesegerät verfügt über den entsprechenden Schlüssel zu den Daten.
Die Verschlüsselung der Daten erfolgt nach dem AES-Verfahren (Advanced Encryption Standard), das in den USA für Dokumente der höchsten Geheimhaltungsstufe verwendet wird.
Auf dem Chip werden folgende maschinenlesbare Daten gespeichert:
Nicht genutzte Bereiche des Chips werden mit Schlüsseln gesichert, so dass sie niemand unbefugt beschreiben und auslesen kann. Außerdem werden die Schlüssel nur für Applikationen (Anwendungen, z.B. elektronisches Schließsystem) vergeben, die vom Datenschutzbeauftragen genehmigt wurden.