Bauingenieurwesen M.Sc.

 

Steckbrief

Eckdaten

Abschluss:
Master of Science
Studienbeginn:
Wintersemester (empfohlen), Sommersemester
Regelstudienzeit:
4 Semester
ECTS-Punkte:
120Mehr Informationen

Was ist damit gemeint?

ECTS sind Leistungspunkte, die den Arbeitsaufwand im Studium messen.

Sprache:
Deutsch

Zugangsvoraussetzungen

  • 1. Hochschulabschluss, fachliche Vorbildung gem. PO Mehr Informationen

    Was ist damit gemeint?

    Ein anerkannter erster Hochschulabschluss, durch den die fachliche Vorbildung für den Masterstudiengang nachgewiesen wird. Die für ein erfolgreiches Studium erforderlichen Kenntnisse sind in der jeweiligen Prüfungsordnung (PO) festgelegt.

  • Sprachkenntnisse in Deutsch Mehr Informationen

    Was ist damit gemeint?

    Zur Einschreibung in diesen Studiengang muessen Sie Kenntnisse in der Unterrichtssprache nachweisen. Details regelt die Pruefungsordnung.

Zulassung für Erstsemester

frei
kein NC für WiSe 2016

Zulassung höhere Semester

frei
kein NC

Termine und Fristen

 

Sie haben fundierte ingenieurpraktische Kenntnisse im Bachelorstudium erworben? Sie wollen sich spezialisieren, eigenverantwortlich arbeiten, in größeren Unternehmen oder in Ihrer eigenen Baufirma Leitungs- und Führungspositionen übernehmen? Das Masterstudium Bauingenieurwesen bereitet Sie in 4 Semestern auf die komplexen Anforderungen anspruchsvoller Bau-, Planungs- und Infrastrukturprojekte vor. Mit 8 Studienschwerpunkten können Sie sich in allen Bereichen des Bauingenieurwesens vertiefen. Das Masterstudium fördert Ihre selbständige Arbeit und vermittelt Ihnen Methoden der wissenschaftlichen Problemlösung. Sie lernen, technische Projekte ganzheitlich und im Hinblick auf ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte zu entwickeln, planen und realisieren.

 

Studienverlauf

Der Master-Studiengang bietet acht Studienschwerpunkte zur Auswahl. Die Wahl treffen die Studierenden bei der Antragstellung.

Empfehlungen in Bezug auf die fachlichen Voraussetzungen finden Sie als Kurzübersicht sowie als detaillierte Übersicht auf der Website der Fakultät.

 

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Studienaufnahme ist ein erster Hochschulabschluss. Die geforderte fachliche Vorbildung ist in der Prüfungsordnung formuliert. Die Feststellung, dass die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, trifft der Prüfungsausschuss.

 

Berufsperspektiven

Die Beruflichen Profile der Absolventen unterscheiden sich entsprechend den Schwerpunkten des Studiums. Sie sind oben unter den einzelnen Vertiefungsrichtungen geschildert.

 

Studienschwerpunkte

Bauproduktionssysteme und Bauprozessmanagement

Das zentrale Ziel ist die Vermittlung und Entwicklung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen zur ganzheitlichen Behandlung querschnittlicher Herausforderungen in Planungs- und Bauprojekten. Da die Projektrandbedingungen durch zunehmenden Produktivitätsdruck, durch Dynamik und Komplexität gekennzeichnet sind, bedarf es einer verstärkten Orientierung auf die Bauprozesse sowie grundlegend andersartiger Heran­gehensweisen, Instrumente, Managementwerkzeuge, Methoden und Verhaltensweisen in Bauprojekten. Aus Fragen der Nachhaltigkeit spielt die Gebäudetechnik im Planungs- und Realisierungsprozess eine immer dominantere Rolle. Zur Funktionalität von Bauwerken trägt die Gebäudetechnik wesentlich bei und die Investitions- und Betriebskosten bilden einen ständig steigenden Anteil.

Wesentliche Studienschwerpunkte sind:

  1. Strategisches Führen und operatives Managen: Übergeordnete Unternehmensstrategien und -ziele in der operativen Projekt­ebene zur Wirkung zu bringen verlangt sowohl die Fähigkeit zum Führen als auch die zum Managen.
  2. Produkt- und Produktionssicht: Es bedarf des Blicks auf das Bauprodukt (Was wird gebaut, wie ist das Ziel?) als auch auf die Bauproduktion (Wie ist der Weg zum Ziel?).
  3. Gebäudetechnik, Energie und Nachhaltigkeit: Durch effiziente gebäudetechnische Systemlösungen wird u.a. ein energiesparender, nachhaltiger Betrieb von Bauwerken sichergestellt. Die Technische Gebäudeausrüs­tung wird in der Planung, Baurealisierung und im Betrieb immer bedeutungsvoller für den Gesamterfolg.
  4. Problemlösungskompetenz: Handlungskompetenz in Bauprojekten erfordert Fach-, Methoden- und Per­sönlich­keitskompetenz. Deren Wirksamkeit wird durch geeignete Instrumente und Werk­zeuge unterstützt.
  5. Handlungsbereiche und Prozessorientierung in der Bauproduktion: Bauprojekte sind so zu organisieren, dass sowohl eine synergetische Optimie­rung von Produkt- und Prozessqualität als auch der Ressourcen Zeit und Geld erreicht wird. Dafür bedarf es der Beherrschung sich überlagernder Prozesse, z.B. der Risi­kosteuerung, des Qualitätsmanagements und des Controllings.

    Zukünftige Tätigkeitsprofile für Absolventen dieses Schwerpunkts: Projektleitung, Bauleitung, Projektsteuerung bei privaten und öffentlichen Auftraggebern in Baukonzernen und mittelständischen Bauunternehmen zunächst auf Projektebene und zukünftig als Führungskräfte in der Geschäftsleitungs­ebene in Projektsteuerungsbüros.

Einen detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Baustoffwissenschaften

Der Schwerpunkt dient zum einen der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung junger Bachelor-Absolventen zur Vorbereitung auf eine akademische Karriere. Inhaltlich werden die für Baustoffwissenschaftler wichtigen Werkstoffe und Grundlagen gelehrt, um den Einsatz in wissenschaftlicher Forschung ohne Zeitverzug zu ermöglichen und damit die Promotionszeiten zu reduzieren. Aufgrund der stark mathematisch/physikalischen Ausprägung des Schwerpunkts sind Masterabsolventen einerseits hervorragend für eine Reihe von Lehrstühlen des Bauingenieurwesens geeignet, andererseits auch für die sich mit der Materialwissenschaft auseinandersetzenden Fakultäten. Zum anderen sind die Master mit Schwerpunkt Baustoffwissenschaften aufgrund ihrer breiten Ausbildung im Bachelorstudium und der vertieften Weiterbildung im Masterstudium für die Baustoffe herstellende und verarbeitende Industrie im Bereich der Technik (Produktion, FuE) interessant.

Einen detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Konstruktiver Hochbau

Tätigkeitsfeld der Absolventen des Masterstudiengangs Bauingenieurwesen - Schwerpunkt „Konstruktiver Hochbau“ ist der Hochbau, mit besonderem Fokus auf den Geschossbau, den Industriebau sowie das Bauen im Bestand.
Durch eine vertiefte fachliche Ausbildung in Fächern aus dem Kernbereich des konstruktiven Ingenieurbaus (Baustatik, Massivbau, Stahlbau, Holzbau), die ergänzt werden durch spezialisierende Fächer aus dem Fertigteilbau und dem Fassadenbau, vermittelt das Studium des Konstruktiven Hochbaus das Grundverständnis sowohl für Tragverhalten, Entwurf und Bemessung von Tragwerken als auch für die Auswahl der richtigen Baustoffe unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Durch fundierte Ausbildung in Fächern aus dem Bereich der Gebäudetechnik und des Baubetriebs wird weiterhin das erforderliche Wissen zum Entwurf und Betrieb der erforderlichen Gebäudetechnik von Hochbauten gelehrt.
Die Befähigung zum analytischen Lösen von Ingenieuraufgaben steht im Vordergrund der Ausbildung, so dass Ingenieure des Konstruktiven Hochbaus sowohl anspruchsvolle Fragestellungen bei der Planung, Ausführung und Instandhaltung von Hochbauten bearbeiten und lösen als auch eine akademische Laufbahn (z.B. Promotion) einschlagen können.

Den detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Konstruktiver Ingenieurbau

Im Master-Studiengang Bauingenieurwesen – Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“ werden die im Bachelor-Studium vermittelten fachlichen Kenntnisse und das Grundverständnis für Tragverhalten, Entwurf, Bemessung von Tragwerken und Auswahl der richtigen Baustoffe unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten vertieft und wesentlich erweitert.

Ziel des Abschlusses ist die Befähigung zum analytischen Lösen von Ingenieur­aufgaben und zur selbstständigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden auf dem Gebiet des konstruktiven Ingenieurbaus.

Die Studierenden sollen lernen, anspruchsvolle Fragestellungen bei der Planung, Ausführung und Instandhaltung von Ingenieurbauwerken zu bearbeiten und zu lösen. Es erfolgt eine intensive Vorbereitung auf Tätigkeiten im Bereich Entwurf, Berechnung, Konstruktion, Bauausführung sowie Forschung & Entwicklung.

Erreicht wird dieses Ziel durch eine vertiefte fachliche Ausbildung: Im Vordergrund des Studiums stehen überwiegend Fächer aus dem Kernbereich des konstruktiven Ingenieurbaus (Baustatik, Massivbau, Stahlbau), die erweitert werden durch eine Vielzahl spezialisierender Fächer aus dem konstruktiven Ingenieurbau (u.a. Baustoffwissenschaften, Strukturmechanik und Baudynamik) und ergänzt werden durch Fächer angrenzender Disziplinen wie der Geotechnik und dem Baubetrieb.

Nach erfolgreichem Studium ist der Absolvent befähigt, eine akademische Laufbahn (Promotion) oder eine eigenverantwortliche Tätigkeit in einem Bauunternehmen oder einem Ingenieur- und Planungsbüro auszuüben. Er ist in der Lage, technisch komplexe Aufgaben bei der Errichtung, Erweiterung und Erhaltung von Bauwerken des Hoch-, Ingenieur- und Brückenbaus zu übernehmen. Weiterhin ermöglichen die Ausbildung und die Praxis in der technischen Bearbeitung von Ingenieurbauwerken auch die Übernahme von Führungsaufgaben in der Bauleitung und Projektleitung bei anspruchsvollen und komplexen Bauaufgaben.

Den detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Konstruktiver Wasserbau

Wasserbauwerke wie Wehre, Staudämme und Staumauern, Hochwasserschutzwände, Deiche und Buhnen, Schleusen, Kläranlagen, Kanäle, Siele und Schöpfwerke fordern von der Bauingenieurin/dem Bauingenieur fundamentale Kenntnisse im Wasserbau und in der Wasserwirtschaft, im konstruktiven Ingenieurbau (Strukturanalyse, Massivbau, Stahlbau) sowie in der Geotechnik und der Bodenmechanik. Hierbei gilt, dass jedes Wasserbauwerk sicher gegründet werden muss und aus einem geeigneten Baustoff (z. B. Erdbaustoff, Beton, Stahl) besteht. Nur in der Kombination dieser Fächer sind eine Planung, ein Bau und ein Betrieb dieser Bauwerke überhaupt möglich. Hohe Bedeutung hat hier das Thema Bauwerkserhaltung aufgrund des hohen Alters vieler Wasserbauwerke, aber auch aufgrund ihrer hohen Lebensdauer von teilweise mehreren Hundert Jahren.

Daher sollen im Studienschwerpunkt „Konstruktiver Wasserbau“ die vertiefenden Grundlagen für die Planung, die Konstruktion und den Betrieb von Wasserbauwerken gelegt werden. Es sind sowohl Aspekte der Funktionalität wie auch der Standsicherheit zu berücksichtigen. Hierzu werden Fächer aus dem Wasserbereich, dem Konstruktiven Bauingenieurwesen sowie der Geotechnik und dem Baubetrieb so miteinander kombiniert, dass eine Bearbeitung wasserbaulicher Fragestellungen möglich ist.

Absolventen des Studienschwerpunktes „Konstruktiver Wasserbau“ werden von planenden Ingenieurbüros, Baufirmen und Baustofffirmen sowie von Behörden und öffentlichen Institutionen (Wasserverbände, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Talsperrenbetreiber, Wasserversorger, etc.) benötigt und eingestellt.

Den detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Tunnelbau und Geotechnik

Das Tätigkeitsfeld des Geotechnikers ist sehr breit angelegt und hat viele Berührungspunkte mit den anderen Bereichen des Bauingenieurwesens und den angrenzenden Disziplinen. Jedes (Hoch-)Bauwerk hat über seine Gründung eine Verbindung mit dem Untergrund, viele (Tief-)Bauwerke sind teilweise oder vollständig in den umgebenden Boden oder Fels eingebettet. Insbesondere im Bereich der Verkehrsinfrastruktur ergeben sich durch die Verlegung von Verkehrswegen in den Untergrund zahlreiche geotechnische Fragestellungen.

Die zukünftigen Tunnelbau- und Geotechnik-Master lernen die für eine sichere Konstruktion und Bemessung notwendigen naturwissenschaftlichen Zusammenhänge und die zugehörigen ingenieurmäßigen Lösungsmethoden. Hierzu gehören die Verfahren zur Erkundung des Untergrunds, die Materialgesetze zur Beschreibung seiner Eigenschaften und die darauf basierenden analytischen und numerischen Berechnungsverfahren. Weiterhin werden die vielfältigen Bau- und Konstruktionsmethoden bei speziellen Anwendungen in der Geotechnik wie z.B. im Tunnelbau, im Staudammbau oder in der Felsmechanik und im Felsbau vorgestellt und die für diese Bauwerke zu führenden Nachweise der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit behandelt.

Der Schwerpunkt dient zum einen der Aus- und Weiterbildung der Bachelor-Absolventen, um sie auf anspruchsvolle Aufgaben in verantwortlicher Position in Ingenieurbüros, Baufirmen oder Behörden als Planer, Ausführender oder Überwacher von geotechnischen oder unterirdischen Baumaßnahmen vorzubereiten. Fundierte Kenntnisse in den benachbarten Disziplinen wie etwa dem konstruktiven Ingenieurbau, dem Wasserbau oder dem Straßen- und Verkehrswesen sind dabei genauso unverzichtbar wie entsprechende Kompetenzen im Bereich des Projektmanagements, des Baurechts oder der Baustoffwissenschaften. Diese Fächer sind daher neben den geotechnischen Fächern auf breiter Basis in den Master-Schwerpunkt „Tunnelbau und Geotechnik“ integriert. Sie befähigen die erfolgreichen Absolventen, in einem weit gefächerten Aufgabengebiet auch außerhalb der geotechnischen Spezialisierung tätig werden zu können.

Den detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Verkehrswesen

Die Sicherung der Mobilität, die vernetzte Nutzung aller Verkehrsarten sowie Bau, Betrieb und Unterhaltung von Infrastruktureinrichtungen und -anlagen sind zentrale Herausforderungen an moderne Gemeinwesen. Dabei kommt der Erhaltung der Infrastruktur als langlebige und kostenintensive Einrichtung des Staates vor dem Hintergrund begrenzter Budgets und den Herausforderungen aus dem demografischen Wandel eine besondere Bedeutung zu. Der weltweite Klimawandel sowie das allgemeine Gebot von Emissionsreduzierung und Ressourcenschutz lösen zusätzliche und neue Anforderungen an einen nachhaltigen und umweltgerechten Betrieb von Verkehrssystemen aus, die nur in einer integrierten Betrachtung von Bau, Betrieb und Verkehrsmittel umfassend gelöst werden können. Im Masterstudiengang Bauingenieurwesen ist daher der Schwerpunkt „Verkehrswesen“ installiert, der zentrale Fragen hinsichtlich Bau und Betrieb von Verkehrsinfrastrukturen, Mobilität und Verkehrswirtschaft behandelt.

Das Studium verfolgt das Ziel, den Studierenden umfassende und vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet des Verkehrswesens zu vermitteln. Dazu gehören Lehrveranstaltungen im Bereich Raum-, Regional- und Stadtplanung ebenso wie Bau und Betrieb von Straßen, Schienenverbindungen und Flughäfen. Verkehrsmanagement und Verkehrswirtschaft stellen weitere wichtige Bestandteile der Lehrveranstaltungen dar. Den Studierenden wird durch einen großen Wahlbereich die Freiheit gegeben, den Schwerpunkt „Verkehrswesen“ in planerischen, betrieblichen, konstruktiven oder wissenschaftlichen Details zu vertiefen. Die Lehrveranstaltungen sind wissenschaftlich und zugleich praxisorientiert ausgerichtet.

Der Schwerpunkt „Verkehrswesen und Raumplanung“ des Masterstudiums Bauingenieurwesen qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für eine anspruchsvolle Tätigkeit in Ingenieurbüros, Industrie, öffentlicher Verwaltung und Verkehrsunternehmen sowie auch für eine wissenschaftliche Tätigkeit. Darüber hinaus verfügen die Absolventen über die fachlichen Voraussetzungen für ein Referendariat als Einstieg in die höhere technische Verwaltungslaufbahn.

Den detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

Wasserwirtschaft

Ziel der Ausbildung ist es, Studierenden des Bauingenieurwesens mit dem Schwerpunkt Wasserwirtschaft sowohl eine breit gefächerte Grundbildung als auch eine tiefgehende Spezialisierung zu ermöglichen. Die Ausbildung steht unter dem Leitbild des Grundsatzes der Umweltverträglichkeit und einer nachhaltigen Wasserwirtschaft. Nach dem Studium können Bauingenieure mit Schwerpunkt Wasserwirtschaft in folgenden, breit gefächerten Aufgabengebieten tätig werden:

  1. Entwurf, Auslegung und Planung von Bauwerken und Anlagen der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung, der Abfallentsorgung sowie von Bauwerken und Anlagen der Wasserwirtschaft

  2. Koordinierung und Überwachung des Baus dieser Bauwerke und Anlagen,

  3. Betrieb und Instandhaltung dieser Bauwerke und Anlagen.

Bauingenieure mit dem Master Wasserwirtschaft können beruflich in sehr unterschiedlichen Funktionen tätig werden. Beispielsweise sind Tätigkeiten als Projektleiter, Planer, unabhängiger Gutachter oder als Vertreter des Bauherrn bzw. einer überwachenden Behörde denkbar. Weiter können Bauingenieure der Wasserwirtschaft in Fachbehörden, wie Umweltämtern, Landesämtern oder Ministerien tätig werden. Ferner ist die Verantwortlichkeit für den Betrieb von wasserwirtschaftlichen Anlagen fester Bestandteil des Berufsbildes. Ein weiteres Betätigungsfeld ist die inner- und außeruniversitäre Forschung.

Für die erfolgreiche Ausübung aller genannten beruflichen Ausrichtungen ist ein hohes Maß an Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein erforderlich. Zusätzlich bedarf es der umfassenden Fähigkeit zu interdisziplinärer Kommunikation und Kooperation.

Den detaillierten Studienverlaufsplan finden Sie auf den Webseiten der Fakultät.

 

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung regelt rechtsverbindlich Studienziele, Studienvoraussetzungen, Studienablauf und Prüfungen. Sie enthält in ihrem Anhang die Beschreibung der Module, aus denen sich der Studiengang zusammensetzt.

 

Fakultät

Der Masterstudiengang Bauingenieurwesen wird angeboten von der Fakultät für Bauingenieurwesen.