Ekkard Brinksmeier ist RWTH-Ehrendoktor

29.05.2012

RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg hat Univ.-Prof. Dr.-Ing.habil. Ekkard Brinksmeier „in Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und anwendungsnahen Forschung im Bereich Ultrapräzisionstechnik“ mit dem akademischen Grad und der Würde eines Doktors der Ingenieurwissenschaften Ehren halber ausgezeichnet.

  Rektor Ernst Schmachtenberg zeichnet Ekkard Brinksmeier mit dem akademischen Grad und der Würde eines Doktors der Ingenieurwissenschaften aus. Martin Lux Rektor Ernst Schmachtenberg (rechts) zeichnete Ekkard Brinksmeier (Mitte) mit dem akademischen Grad und der Würde eines Doktors der Ingenieurwissenschaften aus. Für den Senat der Hochschule gratulierte der Vorsitzende, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Thomas.

Brinksmeier, 1952 geboren, studierte und promovierte an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. 1991 wurde er habilitiert, seit 1992 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungsverfahren der Universität Bremen.

Seine wissenschaftliche Arbeit wurde bereits durch Ehrungen und Auszeichnungen anerkannt: Die International Academy for Production Engineering würdigte ihn mit der F.W. Taylor Medal, die Deutsche Forschungsgemeinschaft verlieh ihm den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, der international höchstdotierte wissenschaftliche Förderpreis.

Außerdem gehört er zu den wenigen deutschen Forschern, die von der Society of Manufacturing Engineering (SME) mit der Fellow Membership Ehrenwürde ausgezeichnet wurden.

Mit der RWTH verbindet Brinksmeier eine enge Zusammenarbeit: So entstand auf seine Initiative der transregionale Sonderforschungsbereich „Prozessketten zur Replikation komplexer Optikkomponenten“. Hier wurden wissenschaftliche Grundlagen erarbeitet, von denen ausgehend die Fertigungsprozesse zur Herstellung komplexer Optiken aus Glas und Kunststoff entwickelt werden können.

Brinksmeier ist ein engagierter und hoch geschätzter Lehrer, so erhielt er auf Vorschlag der Bremer Studierenden den Preis für hervorragende Lehre der Universität. Junge Menschen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften zu begeistern ist sein Anliegen, so entstand auch eine gemeinschaftliche Ringvorlesung zwischen Aachen, Bremen und Stillwater in den USA.