Erasmus+ Stipendium und damit verbundene Pflichten

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Adriane Sehlinger

Erasmus+ Studienaufenthalt

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Bewilligung des Erasmus+ Stipendiums durch das International Office

Die Bewilligung des Erasmus+ Stipendiums erfolgt durch das International Office. Studierende, deren Erasmus+ Studienaufenthalt im Wintersemester eines akademischen Jahres beginnt, erhalten die Bewilligung des Erasmus+ Stipendiums im Juli eines Jahres. Für Studierende, die zum Sommersemester ihren Erasmus+ Studienaufenthalt antreten, erfolgt die Bewilligung des Erasmus+ Stipendiums im November eines Jahres.

 

Förderhöhe

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Studienaufenthalten orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern, den sogenannten Programmländern.

Seit dem Projektjahr 2014 gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen:

 
 
Ländergruppe 1
monatlich 250 Euro
Ländergruppe 2
monatlich 200 Euro
Ländergruppe 2
monatlich 150 Euro
Dänemark Belgien Bulgarien
Finnland Griechenland Estland
Frankreich Island Lettland
Großbritannien Kroatien Litauen
Irland Luxemburg Malta
Italien Niederlande ehemalige jugoslawische
Republik Mazedonien
Liechtenstein Portugal Polen
Norwegen Slowenien Rumänien
Österreich Spanien Slowakei
Schweden Tschechien Ungarn
Türkei
Zypern

 

Sonderförderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Studierenden mit Behinderung und Studierenden, die ihr Kind oder ihre Kinder zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland mitnehmen und dort währenddessen alleinerziehend sind, der Zugang zum Programm erleichtert. Für Informationen zur Sonderförderung wenden Sie sich bitte an Adriane Sehlinger.

Erasmus-Pflichten

Mit dem Erhalt des Erasmus+ Stipendiums sind Pflichten verbunden, über die die Studierenden, nachdem sie durch die Fakultäten oder Fachgruppen für einen Erasmus+ Studienplatz ausgewählt wurden, vom International Office informiert werden. Eine knappe Auflistung dieser Pflichten ist im Downloadbereich zu finden. Die Erasmus+ Charta für Studierende informiert über Rechte und Pflichte von Erasmus+ Teilnehmerinnen und -Teilnehmern.

Verpflichtende Sprachtests nach der Auswahl für einen Erasmus+ Studienplatz

Die Europäische Kommission stellt für 24 europäische Sprachen einen Online-Sprachtest zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden sowohl nach der Auswahl beziehungsweise vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler.

Die Durchführung des Sprachtests dient nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes. Er findet sowohl vor dem Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts statt, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und gegebenenfalls erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Die in Erasmus-Verträgen mit den Partnerhochschulen und im Learning Agreement getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen oder zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen werden bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Fakultäten oder Fachgruppen mittels anderer Nachweise abgesichert.