Diversity Fund und Re-entry Positions

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Diversity Fund: Promotionsstellen für vielfältige Absolventinnen und Absolventen

Die RWTH hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt unter ihren Beschäftigten auf allen Ebenen zu fördern. Eine besondere Maßnahme hierzu sind die Promotionsstellen aus dem Diversity Fund. Es handelt sich um halbe TV-L 13 Stellen für drei Jahre. Innerhalb von drei Bewerbungsrunden wurden jeweils sechs Stellen für Absolventinnen und Absolventen vergeben, die mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Vorliegen einer Schwerbehinderung nach SGB IX (Grad der Schwerbehinderung ab 50) oder Gleichgestellung nach § 2 Abs. 3 SGB IX, insbesondere einer Sprach- und Hörbehinderung, oder
  • Herkunft aus einem nicht-akademischen Elternhaus oder
  • Herkunft aus einem nicht-akademischen Elternhaus und persönlicher Migrationshintergrund (Bildungsinländerin bzw. Bildungsinländer, d.h.in der Regel wurde das Abitur in Deutschland gemacht).

Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgte auf der Basis von Gutachten, dem Votum der RWTH-Vergabekommission und der Förderentscheidung durch das Rektorat der RWTH und wurde vom IGaD koordiniert. Seit Sommer 2014 werden insgesamt 18 Personen jeweils mit halben TV-L 13-Stellen für die Dauer von drei Jahren gefördert.

 

Re-entry positions für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler nach der Elternzeit erfolgreich beendet

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gerade für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine große Herausforderung. Um sie zu unterstützen, sowohl Karriere als auch Kinder in die Lebensplanung einzubeziehen, wurde innerhalb des Zukunftskonzeptes II ein hilfreiches Mittel geschaffen: Die so genannten Re-entry positions ermöglichen promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine einjährige Verlängerung ihres Beschäftigungsverhältnisses im Anschluss an die Elternzeit. Dadurch werden Anreize geschaffen, zeitnah an den Arbeitsplatz zurückzukehren und die wissenschaftliche Karriere fortzuführen. Die Institute erhalten nach dem Wiedereinstieg für ein Jahr eine Förderung im Umfang von 50 Prozent der Personalkosten der wiederkehrenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

20 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - darunter 18 Frauen und zwei Männer - nutzen dieses Instrument während der zweiten Exzellenzphase in den Jahren 2013 bis 2017.

Neue Anträge können nun nicht mehr gestellt werden, da die Mittel für die Re-entry positions nach dem Windhundverfahren bereits komplett vergeben wurden. Das IGaD koordinierte das sehr erfolgreiche Antrags- und Bewilligungsverfahren.