TU9-Alumni-Treffen in Seoul

29.10.2014
TU9-Alumni-Treffen in Seoul TU9

„Etwa 500 Hochschulkooperationen in den Ingenieurwissenschaften sowie 300 in den Naturwissenschaften gibt es zurzeit zwischen Deutschland und Korea. Unser Ziel ist es, diese Zahlen in der Zukunft zu verdoppeln,“ so der deutsche Botschafter in Korea Rolf Mafael beim Alumni-Treffen der führenden Technischen Universitäten Deutschlands, TU9, das Anfang Oktober am Vorabend der „Joint Korean-German Conference on Future and Technology“ in Seoul stattfand.

 

Für Mafael ist es ein besonderes Anliegen, Deutschland in Korea auch als hervorragenden Standort für die akademische Ausbildung und Forschung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften bekannter zu machen. Die anstehende Konferenz sei für ihn ein Leuchtturmprojekt, von dem er sich neue Impulse erhoffe. Als wichtige Mittler und Multiplikatoren setzt der Botschafter vor allem auf die Unterstützung des Alumninetzwerks „ADeKo“ der koreanischen Deutschland-Alumni, insbesondere der Alumni der TU9-Universitäten.

So folgten über 100 Ehemalige der Universitäten Darmstadt, Dresden, Stuttgart, Berlin, Braunschweig und natürlich der RWTH Aachen seiner Einladung zu einem TU9-Alumnitreffen. Welchen Stellenwert die Bemühungen des Botschafters haben, zeigte nicht zuletzt auch die Anwesenheit der Universitätspräsidenten aus Darmstadt, Dresden, Berlin, Stuttgart sowie des RWTH-Rektoratsbeauftragten für Korea, Professor Dr. Manfred Martin.

In einem Grußwort betonte auch Professor Martin, wie wichtig angesichts der Globalisierung die internationale Zusammenarbeit sei, vor allem das Kennenlernen, die Netzwerkbildung der Menschen untereinander. Er erinnerte an das Engagement des verstorbenen koreanischen RWTH-Ehrensenators Dr. Young-Sup Huh, aus dem sich an der RWTH inzwischen die MOGAM- und Research Fellowship-Stipendien für den Studierendenaustausch zwischen der RWTH und ihren koreanischen Partneruniversitäten entwickelt haben. Mit Hilfe des DAAD-Informationszentrums sollen zukünftig weitere Ideen für das Engagement der Alumni entwickelt werden.

Bindunterschrift: Zahlreiche koreanische Absolventen der TU9-Universitäten, unter anderem auch der RWTH, folgten der Einladung des deutschen Botschafters Rolf Mafael zum Alumni-Treffen.