Moderne Simulationswerkzeuge sind in der Industrie unverzichtbar geworden. Mit Hilfe solcher Werkzeuge werden heute in vielen verschiedenen Industriezweigen - etwa im Automobil- und Flugzeugbau, in der chemischen Industrie oder in der Medizintechnik - Planungen und Optimierungen von wachsender Komplexität durchgeführt. Dabei reicht allerdings die bloße Verfügbarkeit immer leistungsfähigerer Computer nicht aus, um die technologischen und naturwissenschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu lösen. Die eigentlichen Schwierigkeiten liegen in der mathematischen Darstellung - der Modellierung - der technischen Fragestellung und in ihrer Umsetzung auf dem Computer mit Methoden der Informatik. Die klassische Ausbildung in den Ingenieurwissenschaften deckt diese Anforderungen oft nur unzureichend ab. Das „Aachen Institute for Computational Engineering Science“ (AICES) der RWTH bildet eine neue Generation von Doktorandinnen und Doktoranden aus, die diese Methoden beherrschen und lernen, sie auf technologisch und wissenschaftlich herausfordernde Fragen anzuwenden. Die Einrichtung von AICES wurde als Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit rund 6 Millionen Euro bis 2012 bewilligt und nimmt jetzt ihre Arbeit auf. Um Ihnen die Arbeit der neuen Graduiertenschule an einem praktischen Beispiel vorzustellen, laden wir Sie hiermit
am Donnerstag, den 14.12.2006, um 15.00 Uhr, zu einer Vorstellung von AICES und zu einer Demonstration des Virtuellen Realitäts-Labors des RWTH-Rechen- und kommunikationszentrums, Seffenter Weg 23 Ecke Kopernikusstraße,
herzlich ein. Da das Labor nicht unmittelbar zugänglich ist, bitten wir Sie, sich im Eingangsbereich des Rechen- und Kommunikationszentrums an oben genannter Adresse einzufinden. Ihre Gesprächspartner dabei sind Univ.-Prof. Dr. Marek Behr, der wissenschaftlicher Direktor der Graduiertenschule, und sein Stellvertreter Dr.-Ing. Martin Mönnigmann. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Toni Wimmer