Strategische Partnerschaft RWTH Aachen und Indian Institute of Technology Madras

  Steinblock mit der Aufschrift Indian Institute of Technology Madras in verschiedenen Sprachen OIR IIT Madras

Kontakt

Name

Tilman Flöhr

Projektleiter Strategische Partnerschaft IIT Madras

Telefon

work
+49 241 80 90813

E-Mail

E-Mail

Kontakt

Name

Sara Wigger

Leiterin Team Mobilitätsstrategie/Stellv. Abteilungsleitung

Telefon

work
+49 241 80 90612

E-Mail

E-Mail
 

Zur Strategischen Partnerschaft

Mit dem Indian Institute of Technology Madras in Chennai, kurz IIT Madras, verbindet die RWTH Aachen bereits eine jahrzehntelange Freundschaft. So unterstütze die RWTH 1959 die Gründung des IIT Madras und nur wenige Jahre später schlossen beide 1966 die erste deutsch-indische Hochschulpartnerschaft. Im September 2016, also genau 50 Jahre später, wurde diese Beziehung dann durch die Initiierung der Strategischen Partnerschaft unter dem Motto „Sister Universities“ auf eine weitere, höhere Ebene gestellt.

Die Strategische Partnerschaft gründet auf dem Förderprogramm Deutsch-Indische Partnerschaften in der Hochschulzusammenarbeit, das durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, kurz DAAD, und die indische University Grants Commission, kurz UGC, gemeinsam ins Leben gerufen wurde. Das Fördervolumen beträgt auf beiden Seiten jeweils rund 400.000 Euro über vier Jahre von 2016 bis 2020. Im Zuge dessen bestehen Fördermöglichkeiten für Studierende, Doktoranden, Postdocs, Dozenten und Angestellte in verschiedenen Maßnahmen. Dazu zählen Aktivitäten, wie Forschungsaufenthalte, Anbahnungsreisen, Gastvorträge, gemeinsame Seminare und Workshops, sowie Arbeitstreffen zur Umsetzung binationaler Masterstudiengänge, E-Learning und Blended Learning Formate, Industriekooperationen und gemeinsame Alumni Angebote.

 
 

Häufig gestellte Fragen zur Strategischen Partnerschaft

Was ist eine Strategische Partnerschaft?

Die RWTH schließt Strategische Partnerschaften mit renommierten Partnern ähnlichen Profils, wie der chinesischen Tsinghua University in Peking, der kanadischen University of Alberta in Edmonton sowie dem indischen IIT Madras in Chennai. Diese besonderen Partnerschaften zeichnen sich durch den nachhaltigen Ausbau der Zusammenarbeit auf allen institutionellen Ebenen aus. Das betrifft die Lehre, die Forschung wie auch die administrative Ebene. Im Zuge dessen sollen gemeinsame Strukturen und innovative Lehrangebote entwickelt, Forschungsverbünde errichtet und synergetische Kooperationsformate gefestigt werden. Das Ziel ist es, die Lehr- und Forschungsprofile zu schärfen und die Internationalisierung der RWTH und ihrer Partnerhochschulen voranzutreiben.

Was sind die Kernziele der Strategischen Partnerschaft RWTH – IIT Madras?

Das Kernziel der Strategischen Partnerschaft ist es, gemeinsam innovative Lösungsansätze und Spitzentechnologien zu entwickeln, um damit den globalen Herausforderungen zu begegnen. Dazu sollen die wissenschaftlichen Kooperationen ausgebaut, Anwendungsbezug, Unternehmertum und Industrie-Kooperationen gefördert sowie die Ausbildung hochqualifizierten und interkulturell geschulten Personals intensiviert werden. Durch den Aufbau nachhaltiger gemeinsamer Infrastrukturen soll die Strategische Partnerschaft institutionalisiert werden, um auch nach dem Ende der Förderperiode fortzuleben.

Was sind die Kernthemen der Strategischen Partnerschaft RWTH – IIT Madras?

Aktuelle Kernthemen der Strategischen Partnerschaft fokussieren sich auf die Bereiche Umwelt, Bio(techno)logie, Energie, Maschinenbau, Materialien und Medizintechnik. Kooperationen in weiteren Themenfeldern sind angedacht.

 

Profil IIT Madras

Das IIT Madras liegt in der Küstenmetropole Chennai, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu, und gehört zu den besten Universitäten des Landes. Der Campus befindet sich inmitten eines großen Waldgebiets im Süden der Stadt, welches hauptsächlich den Guindy National Park umfasst und eine mannigfaltige Flora und Fauna bietet. Wie alle IITs ist das IIT Madras ingenieurwissenschaftlich ausgerichtet, zeichnet sich aber ebenso sehr durch Natur-, Sprach-, und Wirtschaftswissenschaften aus. Es wird gerne auch als „Stanford Indiens“ bezeichnet, was vor allem durch den Schwerpunkt in Technologieforschung, enger Kooperationen mit der Industrie und einer lebendigen Kultur innovativen Unternehmertums begründet ist. Ein Alleinstellungsmerkmal ist deshalb auch der erste an eine indische Universität angebundene Research Park mit integriertem Incubation Cell, der auch für die Partnerschaft mit der RWTH vielversprechende Perspektiven der universitär-unternehmerischen Zusammenarbeit bietet.

Am IIT Madras ist zudem das Indo-German Center for Sustainability angesiedelt, ein indienweit einzigartiges Exzellenzzentrum für integrierte technikorientierte Nachhaltigkeitsforschung in den Bereichen Erneuerbare Energien, Wasser- und Abfallmanagement sowie ländliche und urbane Entwicklung. Auf deutscher Seite engagieren sich die TU9-Universitäten und die CAU Kiel, wobei die RWTH hier die leitende Koordination innehat.