Graphene and Related Two-Dimensional Materials

 

Professor Christoph Stampfer, RWTH Aachen

Freitag, 17. November 2017, 12 bis 13:30 Uhr, Gästehaus der RWTH Aachen

Zum Thema

Die Vorlesung von Professor Stampfer findet in englischer Sprache statt. Ein Abstract in Englisch finden Sie auf unserer englischsprachigen Seite.

Graphen

Graphen, die erst 2004 entdeckte zweidimensionale Form von Kohlenstoff, gilt als eines der hoffnungsvollsten Materialien für die Informationstechnologie der Zukunft. Dies liegt an einer außergewöhnlichen Kombination von Eigenschaften: Graphen ist fast so hart wie Diamant, kann aber trotzdem wie ein Gummi gedehnt werden. Es leitet Wärme besser als Kupfer, elektrischen Strom besser als Silizium und ist nahezu durchsichtig, da es eine Dicke von nur einem Atom hat. Da es inzwischen in großen Mengen sowohl chemisch als auch physikalisch hergestellt werden kann, stehen die Anwendungsmöglichkeiten erst am Anfang.

  Portraitaufnahme von Christoph Stampfer NRW Akademie der Wissenschaften und Künste

Christoph Stampfer

Christoph Stampfer, Jahrgang 1977, ist Professor am Lehrstuhl für Experimentalphysik am II. Physikalischen Institut der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem 2D-Materialien, insbesondere Graphen, mesoskopischer Transport und elektromechanische Systeme. Stampfer studierte Elektrotechnik und technische Physik an der Technischen Universität Wien in Österreich und promovierte an der ETH Zürich. Zwischen 2003 und 2007 war er am Institut für Mikro- und Nanosystemtechnik an der ETH Zürich beschäftigt, anschließend war er als Postdoc am Laboratorium für Festkörperphysik der ETH Zürich tätig.

Zwischen 2009 und 2013 forschte Christoph Stampfer als JARA-FIT-Juniorprofessur an der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich, wo er sich mit den Grundlagen kohlenstoffbasierter Nanoelektronik beschäftigte. 2011 erhielt er einen ERC Starting Grant für seine Forschung zum Thema „Graphene Quantum Electromechanical Systems“. Seit 2014 ist er Mitglied des World Economic Forum, WEF.