Serious Games

 

Mit Serious Gaming oder Game Based Learning bezeichnet man den Einsatz von digitalen Spielen oder spielerischen Elementen in der Lehre. So können fachliche Inhalte auf eine spielerische Art vermittelt und geübt werden. Auf diesem Weg kann die Verknüpfung von Theorie und Praxis, von Lerninhalten und deren Anwendung zeitgemäß, motivations-steigernd und anwendungsorientiert gefördert werden. Die eingesetzten Spielszenarien können dabei sehr unterschiedlich aussehen: Strategiespiele, Simulationen und Planspiele.

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Medien für die Lehre berät und begleitet Lehrende bei der didaktischen Konzeption und technischen Umsetzung von Serious Games.

An der RWTH Aachen sind Serious Games beispielsweise in den Fachgruppen für Chemie, Informatik und Biologie sowie in den Fakultäten für Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Medizin in der Lehre im Einsatz.

 

Serious-Game: transAction

 
 

Ein Beispiel für ein Serious Game ist transAction. In diesem Planspiel steht das Managen eines Automobil-Unternehmens im Vordergrund. Ziel ist es, den Markt und sein Unternehmen zu verstehen und zu wirtschaftlichem Erfolg zu gelangen. Das sogenannte Hauptspiel beschäftigt sich mit dem Veranstaltungsthema. Zusätzlich werden dem Teilnehmer im Spiel von verschiedene Mitarbeiten Fragen gestellt und es treten gezielt Probleme auf, welche sich mit konkreten BWL-Inhalten beschäftigen.

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„Skills-O-Mat“

Ein anderes Beispiel für die Integration von spielerischen Elementen in eine Lernanwendung ist der im Rahmen eines ETS-Projektes geförderte „Skills-O-Mat“. Hierbei wird auf spielerische Weise mit Unterstützung einer eigens dafür komponierten Musik der Bewegungsablauf für das Anmischen von Alginat-Pulver zur Abdruckentnahme in der Zahnmedizin eingeübt. Entwickelt wurde der Skills-O-Mat von der Klinik für zahnärztliche Prothetik, Implantologie und Biomaterialien und dem AVMZ.