Kolloquium zu Wirtschaft und Umweltrecht: Grubenwasseranstieg und Gewässerschutz

 

Dienstag, 23. Januar 2018

PCB im Grundwasser? Diese dramatische Frage stellt sich im Hinblick auf den Grubenwasseranstieg nach dem Auslaufen des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Droht dieses gar vergiftet zu werden?

Die von der bisherigen Landesregierung eingeschalteten Gutachter konnten Entwarnung geben: Das Risiko für das Grund- und Oberflächenwasser wird durch einen Grubenwasseranstieg nicht etwa erhöht, sondern im Gegenteil gesenkt. Das PCB, das durch Betriebsmittel und eingelagerte Abfälle nach unter Tage kam, ist ohnehin zum größten Teil sicher gebunden und kann im Übrigen durch einen Grubenwasseranstieg zur Ruhe gelangen sowie absinken. Zu gewährleisten ist dies über das Grubenwasserkonzept der RAG.

Auch an anderer Stelle geht es um die Nachsorge im Bergbau, so in Brandenburg mit seinen vielfältigen Bergbaubetrieben. Damit entsteht ein Gesamtbild, wie Nachwirkungen des Bergbaus für Gewässer bewältigt werden können. Die Betrachtung erfolgt wiederum interdisziplinär und aus der Perspektive verschiedener Beteiligter.

Wo? Aachener-und-Münchener-Allee 9, 52074 Aachen
Anmeldung

Bis 10.01.2018 an:
GDMB-Geschäftsstelle
Postfach 10 54
38668 Clausthal-Zellerfeld
Fax: +49 5323 9379 37

Informationen Informationen zum Programm und zu Gebühren finden Sie auf der Webseite des Kolloquiums