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Zwei RWTH-Professoren in den Senat der DFG gewählt



Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte am Mittwoch, den 2. Juli 2008, in Berlin acht neue Mitglieder für den Senat der DFG. Zum ersten Mal wurde Univ.-Prof. Dr.rer.nat. Dieter Enders vom Institut für Organische Chemie der RWTH Aachen für zunächst drei Jahre neu in das wichtigste politische Gremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation gewählt. Im Bereich der Mathematik wurde Univ.-Prof. Dr.rer.nat. Wolfgang Dahmen für eine zweite Amtszeit von drei Jahren bestätigt.

Der Senat ist das wissenschaftspolitische Gremium der DFG. Er nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente sowie Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung. Der Senat besteht aus 39 wissenschaftlichen Mitgliedern, von denen 36 von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Kraft Amtes gehören die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Max-Planck-Gesellschaft dem Senat an. Die Präsidenten der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates sind ständige Gäste.


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